Wie alt ist die durchschnittliche Feministin?

Zum Hintergrund:

Ein grrrooooßes feministisches Thema der letzten Jahre war die Pink Tax, also der Umstand, dass Produkte, die für Frauen vermarktet werden in vielen Beispielen mehr kosten als jene für Männer.

Ein kurzes Googeln zeigt, wie ernst das “Problem” genommen wird.

Die Westdeutsche Zeitung schreibt:

Für vergleichbare Produkte wird oft deutlich mehr verlangt. Das zeigen eine Studie aus New York und eine Stichprobe aus Hamburg.
Augen auf im Drogeriemarkt – Frauen werden für vergleichbare Produkte oft mehr zur Kasse gebeten.
Düsseldorf. Der Kinderroller in roter Farbe kostet 24,99 Dollar. Das gleiche Modell in pink hingegen 49,99 Dollar. Dieses besonders augenfällige Beispiel für ein „Gender Pricing“ – vom Geschlecht des Käufers abhängige Preisfindung – findet sich in einer aktuelle Studie.

n-tv schreibt

Frauen zahlen für das selbe Produkt oder die selbe Dienstleistung mehr als Männer. Klingt unglaubwürdig? Ist auch nicht offensichtlich. Denn Handel und Dienstleister kaschieren diese Ungerechtigkeit clever – zum Beispiel durch unterschiedliche Verpackungen.

Beim WDR heißt es

Frauen zahlen mehr. Nicht, weil sie mehr einkaufen, sondern weil sie für bestimmte Dinge des täglichen Lebens höhere Preise in Kauf nehmen müssen als Männer: zum Beispiel für Körperpflegemittel und Kosmetika, aber auch für bestimmte Dienstleistungen. Dieser “Frauenaufschlag” wird auch “Pink Tax” genannt – weil er ein internationales Phänomen der westlichen Industrieländer ist.

Und so weiter und so fort.

Ich hatte den offensichtlichen Unsinn des Themas hier auch schon.

tl;dr kommentierte seinerzeit, als das Thema hochkochte

Another feminist demanding equality of outcome (or equity) without understanding the differences of input. Are we surprised? I’m not.


Vor diesem Hintergrund stieß ich heute auf diese Bilderstrecke:
pink tax 1

pink tax 2

pink tax 3

pink tax 4

pink tax 5

pink tax 6

pink tax 7

pink tax 8

pink tax 9

Was wollen uns diese Bilder sagen?

Vermutlich: “Selbst 5-Jährige können schon sehen, wie unfair das Patriarchat ist.”

Was sagen mir diese Bilder?

“Es braucht den Verstand einer 5-Jährigen, um hier eine Benachteiligung oder gar Unterdrückung zu sehen.”

Oder kann mir jemand erklären, wo das “…have to buy pink stuff…” begründet wird?


Schöne Kommentare unter den Bildern:

Is her dad going to tell her that boys and girls can get whatever they want and companies aren’t looking to stop them or is he just going to keep using her for his narrative?


You can tell she’s reading off a script.


Out of the mouths of coached babes often times come gems of shameless indoctrination.


if misogyny cannot be found, it will be invented.

if pedophilia cannot be found, it will be invented.

if male privilege cannot be found, it will be invented.

what does that tell you about misogyny, pedophilia, and male privilege?

Männer sind wie iPads…

…und Frauen sind wie Unix-Rechner.

Es gibt so Bemerkungen von Freunden, die einen noch Monate später beschäftigen. Wie zum Beispiel, als eine eigentlich freundliche, intelligente, empathische Freundin vor vielen Wochen sagte: “Ich glaub schon, dass Männer leichter zu verstehen sind als Frauen”, und ich nur in schallendes Gelächter ausbrechen konnte.

Meine tägliche Erfahrung ist, dass keine Frau in meiner Umgebung auch nur im Ansatz eine Vorstellung davon hat, was mich als Mann umtreibt. Die Verpflichtung zu funktionieren, die Probleme, die daraus erwachsen, als Verfügungsmasse (expendable) zu gelten. Keine Frau musste sich z.B. je damit auseinandersetzen, ob sie in der Armee dienen will und wenn nicht, warum nicht. Mich hat das zweieinhalb Jahre meines Lebens gekostet.

Für eine Frau ist physische Gewalt etwas, was sie einfach ablehnen kann. Das kommt in ihrem Leben voraussichtlich nicht vor, sie wird aller Wahrscheinlichkeit nie in eine Situation kommen, in der sie entscheiden muss, ob sie selbst gewalttätig wird oder nicht.
Ein Mann muss eine bewusste Einstellung zum Thema Gewalt entwickeln, weil er sich wahrscheinlich nicht aussuchen kann, ob er in seinem Leben in gewalttätige Situationen gerät oder nicht. Spätestens die Einberufung macht das unübersehbar.
Wenn Tucholsky sagt, alle Soldaten seien Mörder, kann man darüber diskutieren. Wenn eine Frau das sagt, ist das blanker Hohn.

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Objektifizierung – wie immer nicht so schwarz-weiß wie von Feministen gemalt

In diesem Vortrag

erwähnt Karen Straughan eine Studie, die das feministische Objektifizierungskonzept angeblich ziemlich alt aussehen lässt.

Ich habe keine Zeit, sie gründlich zu studieren, aber einige erste Eindrücke.

Zur Erinnerung: Der Gedanke der Objektifizierung ist, dass ein Mensch auf eine Funktion reduziert wird und gedanklich entsorgt werden kann, sobald die Funktion erfüllt ist.
Im sexuellen Kontext also, dass die Frau nur dazu dient, den Mann aufzugeilen. Um sie geht es nicht.

Tatsächlich lässt sich empirisch ein Zusammenhang nachweisen: Je körperlicher eine Person wahrgenommen wird, desto weniger Kompetenz wird ihr zugetraut. Auch im Selbstbild: Wer sich auf seinen Körper reduziert sieht, leistet weniger.

Es hat einen guten Grund, weshalb Businesskostüme i.d.R nicht auf Sexiness aus sind, sondern auf Sachlichkeit.

Wie so häufig gibt es also eine solide empirische Grundlage, die in der feministischen Interpretation verkorkst wird. Als wenn nur Frauen nur in sexueller Hinsicht auf eine Funktion reduziert würden.

Die Studie zeigt eine neue Perspektive, aus der das feministische Konzept der Objektifizierung nicht sinnvoll (vulgo: Quatsch) ist. Denn das feministische Konzept geht davon aus, dass “Objekt <-> (beseeltes) Subjekt” eine eindimensionale Achse habe. “Stein” am einen Ende, “Mensch” am anderen.

Das ist allerdings wohl nicht der Fall. Jüngere Forschung zeigt, dass eine Achse zur Beschreibung von Geist (“mind”) nicht reicht, dass es mindestens zwei braucht: Handlungsfähigkeit und Empfindungsfähigkeit (“agency and experience”).

Agency is the capacity to act, plan and exert self-control, whereas Experience is the capacity to feel pain, pleasure and emotions

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Feminists Killed Kurt Cobain

Feminists killed Kurt Cobain
Men my age are all the same
They hate themselves & feel ashamed
For what they are & cannot change

Little heads filled up with lies
Raised only to apologize
For thousand-year conspiracies
In gender-studies histories

Put down at home, drugged up at school
Helped to sit still & follow rules
Help follow what their teachers say
Look, see how well the girls behave



Feminists killed Kurt Cobain
Men my age are all the same
They hate themselves & feel ashamed
For what they are & cannot change
Too late for them, too late for me
I can’t say what is going to be
This age will pass, & all within
& these words too, & me, & him
Where to next, nobody knows
The light is dim. But still it glows

Haunting voice, haunting words, troublingly beautyful.

Well worth five minutes of anyone’s time.