Fast unauffälliger Genderquatsch in der Zeit.

Dieser Artikel stellt ein Projekt vor: “Jugend hackt”, was analog zu “Jugend forscht” und “Jugend musiziert” zu verstehen ist, und helfen soll, Nachwuchsprogrammierer in Deutschland zu vernetzen und zu fördern.

Die Personen, die im Artikel vorkommen:

  • Lisa Altmeier (Autorin)
  • Franziska Paulus (teilnehmende Schülerin)
  • Maria Schröder (Politikwissenschaftlerin, Initiatorin des Projekts)
  • …eine Freundin (von Franziska)
  • ein, ihnen vorher unbekannter, Junge

Wenn man sich das “Archiv 2013” des Projekts mit den Ergebnissen des letzten Jahres anschaut, trifft man auf folgende Namen:

Gewinner “best in show”: Niklas, Daniel, Finn
Gewinner “best example of code”: Patrice, Dominik, Karl, Philipp, David, Adrian, Joshua, Tom, Stefan
Gewinner “code a better country”: Leander, Felix, Zora, Yannic, Stephanie, Norman
Gewinner “should exist”: Marcel, Kilian, Lukas, Bastian

In anderen Projekten: Erique, Noah, Georg, Reuben, Niclas, Maximilian, Alex, Gregor, Johannes, Daniel, Sören, Markus, Christop, Patrick, Lukas, Sebastian, Larissa, Frank, Andreas, Björn, Nico, Max, Markus, Adrian, Jonas, Paula, Broder, Marcel, Marvin, Anna Carolina, Franziska, Philip, Dennis, Richard, Maxi, Tara, Jonas, Theresa, Dennis, Alexander, Joshua, Malte, Vincent, Anna

Im Vergleich zm Zeit-Artikel ist der Rückblick, den Maria Schröder vom Projekt selbst online stellt, erfrischend auf das Wesentliche konzentriert: Jugendliche treffen zusammen und arbeiten gemeinsam im gemeinsamen Interessengebiet.
Lediglich das Binnen-I muss man.I.n heutzutage wohl in Kauf nehmen.

Was mich interessieren würde: Hat Frau Altmeier dem Projekt mit ihrem Bericht einen Bärendienst erwiesen?
Ich würde erwarten, dass nach dem Artikel ein Dutzend Jungs, die eigentlich interessiert wären, und die das Projekt gerne dabeihätte, abwinken und denken: “Nur so’n Mädchenkram, das hab ich schon in der Schule genug.” während andererseits vielleicht ein zusätzliches Mädchen sich anmeldet, dann aber doch lieber die Zeit auf dem Ponyhof verbringt.
Schade, dass man das nicht messen kann.
Schade, dass Journalistinnen sich nicht auf das eigentliche Thema konzentrieren können.

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