MRAs sollen sich um die Probleme von Männern kümmern und nicht gegen Feminismus hetzen

Genderama verlinkt auf einen erneuten Appell, dass Antifeminismus doch zu nichts führt, sondern irgendwie kindisch sei. Stattdessen sei es viel produktiver, intelligenter und sowieso besser, wenn Männer sich um ihre eigenen, konkreten Probleme kümmern würden und nicht ihre Energien gegen Feministinnen richteten.

Genau.

Und Vercingetorix hätte besser getan, sich um die Ernte zu kümmern als gegen Caesar einen Streit vom Zaun zu brechen.

Und Heinrich hätte sich den Gang nach Canossa sparen können, wenn er sich auf Deutschland konzentriert hätte, statt sich künstlich mit Gregor anzulegen.

Und warum haben die irischen Bauern um 1850 eigentlich Rabatz gegen die englischen Großgrundbesitzer gemacht, statt nach etwas zu suchen, was man statt Kartoffeln pflanzen kann? Das war schließlich der Engländer gutes Recht, den Ertrag ihrer Besitzungen gewinnbringend zu exportieren.

Und so weiter und so fort.

Sisto tut so, als seien nicht ganze Legionen von Feministinnen permanent dabei, Männern das Leben schwerer zu machen als es eh schon ist.
Ihre Message ist also letztlich: “Kümmer dich nicht um den, der dir ständig in die Eier tritt, sondern such lieber einen Arzt, der verletzte Hoden behandeln kann.”

Was für ein toller Vorschlag.

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