Ich versteh Feministinnen nicht. Heute: Die Abseitsregel

Genderama verlinkte heut abend auf einen Leserbrief in der Emma, weswegen ich mich das erste mal seit Nimmerleinstag in die Höhle der Löwin begeben hab.

Das war dann niedlich und belanglos. Also glitt mein Blick über die anderen Links auf der Seite und ich sah den “Abseits” Artikel von Robin Urban, von dem ich schon woanders gehört hatte, dass es ihn bei Emma gäbe.

Nun kenne ich Robin aus eigener Erfahrung nur aus den Kommentarspalten bei Evochris und EMN, wo sie mir in erster Linie dadurch auffällt, wie ungebremst sie mit Vitriol um sich sprüht auf jeden, der ihr vermeintlich dumm kommt.

Arne Hoffmann und leszek werden nicht müde zu betonen, wie viel sie von Robin halten. Das erstaunt mich immer wieder, weil sie in Vokabular und Ungnade locker Leute wie James T. Kirk (der bei Arne und leszek, glaube ich, wegen zu heftigen Auftretens untendurch ist) in die Tasche steckt.

Das hätte vermutlich auch nicht gereicht, mir ihren Stil vor dem Schlafengehen noch anzutun, wenn sie nicht gerade veranlasst hätte, dass genderama heute den Musterungstext verlinkt, auf den ich auch schon hingewiesen hatte, der das Objektifizierungskonzept des Feminismus so ziemlich in der Luft zerfetzt.

Wenn eine Feministin so etwas Anti-feministisches tut, werde ich dann doch neugierig, also habe ich ihren Emma-Text doch noch gelesen.

Der war dann allerdings eher egal. Sie schreibt rund 700 Wörter am Beispiel Abseitsregel darüber, dass sie weder versteht, noch überhaupt wahrgenommen hat, warum Männer es bedauern und sich unbeholfen wehren, wenn Frauen nachdrücklich in male-spaces eindringen.

Wichtiger ist, als roten Faden den ganzen Artikel durch zu beschreiben, wie doof Männer sind (die haben nämlich alle selbst die Abseitsregel nicht verstanden und falls doch, sind sie bestimmt zu doof, sie zu erklären) und sich an Phantasien zu ergötzen, wie man den eigenen Freund beschämen und runterputzen kann.
Naja, das kann man auch als zielgruppengerechte Autorenschaft werten. Anders wär der Artikel ja bei Emma gar nicht reingekommen.

Meine Ambivalenz Robin gegenüber spitzt sich dann im letzten Absatz zu, in dem sie die Abseitsregel – vermutlich als Beweis für weibliche Souveränität – als Postscriptum erklärt:

“Abseits” liegt vor, wenn ein Spieler den Ball Richtung gegnerisches Tor zu seinem Mitspieler schießt und sich im Moment des Abspielens zwischen diesem Mitspieler und dem Tor nicht mindestens zwei Spieler der gegnerischen Mannschaft befinden oder der vorletzte gegnerische Spieler mit ihm nicht gleichauf ist.

Denn einerseits: Das mit den zwei Spielern wusste ich nicht. Ich dachte “ein Spieler (und ggf. der Torwart)” De Facto sinds ja quasi immer ein Feldspieler und der Torwart. Aber es kann auch Situationen geben, in denen der Torwart rausgelaufen ist und zum Zeitpunkt der Abgabe dichter an der Mittellinie ist als die beiden angreifenden Spieler. Dann reicht es nicht, wenn ein Abwehrspieler dichter als der Angespielte an der Torlinie steht, es braucht zwei.
Da hat sie sich mich, wie man im Norden sagt, doch glatt was gelernt.

Aber andererseits: Es muss “gegnerische Torlinie” heißen, nicht “gegnerisches Tor”. Autsch. Überlegensheitsgesten, die schief gehen, sind so ähnlich, wie wenn jemand sich den kleinen Zeh am Tischbein stößt.

Am Ende bleibt es dabei, dass ich dem Phänomen Robin nicht wirklich näher gekommen bin. In den allermeisten Fällen wirkt sie wie ein normales grrrl.
Ich werde weiter beobachten und vielleicht auch berichten 🙂

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27 thoughts on “Ich versteh Feministinnen nicht. Heute: Die Abseitsregel

  1. Zumindest erklärt sich nun, warum Robin U-Bahn in Blogs ohne sich rechtfertigen zu müssen Blogger mit Goebbels vergleichen und sie auch anderweitig beleidigen kann.

    Es gibt eine gewisse Nähe zu bestimmten Leuten.

    Double standards und fragwürdige Zusammenschlüsse. Over and out.

  2. Dein Aufhaenger ist zwar ein Artikel ueber Robin, tatsaechlich beschaeftigst Du Dich mehr mit ihr als mit ihrem Artikel. Da man (nicht alle zugegeben) ganz gut mit ihr reden kann, finde ich dieses andauernde Geschreibe ueber sie voellig ueberfluessig und es ist nicht gerade die feine Art. Koennen wir das nicht einfach seinlassen und die Hetze denen ueberlassen, die bereits sehr gut darin geuebt sind?

    • Es mag ja überflüssig sein, aber ich kann nicht Verbalgeholze bei einigen Leuten kritisieren und das dann im Falle anderer Personen durchgehen lassen. Deshalb kann ich diesen Satz hier unterschreiben:
      “Arne Hoffmann und leszek werden nicht müde zu betonen, wie viel sie von Robin halten. Das erstaunt mich immer wieder, weil sie in Vokabular und Ungnade locker Leute wie James T. Kirk (der bei Arne und leszek, glaube ich, wegen zu heftigen Auftretens untendurch ist) in die Tasche steckt.”

  3. Jetzt habe ich den Artikel mal ganz gelesen. Schon zu Anfang ist er anstrengend:

    “Es reicht nämlich nicht, dass unsere Frauennationalmannschaft in den letzten Jahren ihren männlichen Konterparts gezeigt hat, wie man ein Turnier gewinnt (mehrfach), um den werten Herren zu beweisen, dass Frauen das Spiel beherrschen.”

    Da wird der Frauenfußball gleichgesetzt mit dem Herrenfußball. Das ist schlicht falsch. Ein Blick in die Statistiken würde schnell zeigen, wie unendlich weit die Leistungsniveaus auseinanderliegen. Man braucht nur die Laufwege miteinander vergleichen. Ich spreche den Fußballdamen keinesfalls die Kompetenz ab. Das steht mir nicht zu. Aber sie spielen in allen Belangen nicht annähernd auf dem Niveau des Männerfußballs. Das gilt nicht zuletzt auch für Technik und Taktik. Bei der Damen-WM in Deutschland hat sich das auch deutlich gezeigt, wo da die Grenzen liegen. Die Damen-Mannschaft kann da am wenigsten für. Sie tun eben, was sie können, in dem finanziellen Rahmen, der nun einmal deutlich geringer ist als der im Männerfußball. Aber problematisch ist es eben, wenn man uns weismachen möchte, dass die Fußballdamen eine gleichwertige Leistung gezeigt hätten und das als Beweis hochjazzt. Das ist eben nicht der Fall: http://de.wikimannia.org/Frauenfu%C3%9Fball#Leistungen

    Was soll ich von einem Artikel halten, der mit solchen Scheinvergleichen arbeitet? Ich kann ihn nur für einen rhetorischen Versuch halten, Männer herunterzumachen.

    • Gerhard beschwert sich ja oben, dass ich über Robin schreibe und nicht über ihren Artikel.

      Ihr Artikel ist fast vollständig uninteressant; der übliche unreflektierte und schlecht argumentierende Feministenkram halt.

      Was hingegen interessant ist: Wie Robin trotz bzw. wegen solcher Artikel und trotz bzw. wegen ihres Auftretens in den Kommentarspalten in unserer Blogbubble gesehen wird. Das finde ich sehr interessant.

      Der Anlass für diesen, meinen Artikel war ja auch, dass sie Arne auf den sehr guten Musterungstext aufmerksam gemacht hat. Das hätte ich von einer Feministin, die dumme Artikel für die Emma schreibt, nicht erwartet.
      Robin scheint einen Janus-Kopf zu haben.
      Dahinter könnte ein Paradigma stecken, das – wenn verstanden – es möglich machen könnte, einen nicht-genervten Umgang mit Mein-Feminismus Feministinnen zu entwickeln. Denn mit denen hat ja jeder immer mal wieder zu tun. Also scheint es mir angemessen zu schauen, ob dieses Zu-tun-haben nicht auch irgendwie glimpflich sein könnte.

      • “Der Anlass für diesen, meinen Artikel war ja auch, dass sie Arne auf den sehr guten Musterungstext aufmerksam gemacht hat. Das hätte ich von einer Feministin, die dumme Artikel für die Emma schreibt, nicht erwartet.”

        Ja, ich war auch überrascht. Andererseits weiß ich ja, dass sie bei verschiedenen Themen durchaus für mich akzeptable Standpunkte vertritt.

      • Naja, der Musterungstext ist ja mehr als ein “Standpunkt”. Er macht emotional spürbar deutlich, wei einseitig blind der Feminismus ist. Was für ein Quatsch ein Reden von “Gleichheit” ist, wenn man sich weigert, beide Seiten anzuschauen.
        Er ist damit einer der besten Anti-Feministischen Texte, die ich seit einiger Zeit gelesen habe.

        Sie vertritt hier also nicht nur irgendeinen Standpunkt. Sie empfiehlt einen Text, der ihren normalen Standpunkt (i.e. Feminismus) nachdrücklich als wahlweise blind, verlogen oder dumm darstellt.

        Das finde ich faszinierend.

      • “Sie vertritt hier also nicht nur irgendeinen Standpunkt. Sie empfiehlt einen Text, der ihren normalen Standpunkt (i.e. Feminismus) nachdrücklich als wahlweise blind, verlogen oder dumm darstellt.”

        OK, das habe ich jetzt übersehen. Damit hast Du natürlich recht. Das Argument dagegen wäre halt ein MeinFeminismus. Diese individuelle Fassung könnte es ja erlauben, punktuell die Blindheiten des Mainstream-Feminismus zu überwinden. Das wäre ja durchaus glaubhaft. Das ist wie in der Kirche: Es gibt die buchwissenschaftliche Hochtheologie. Und es gibt den Volksglauben, der eben nicht so konsistent ist und in vielen Punkten gegen die akademische Lehre verstößt. Insofern vertritt Robin hier eine Art “Volksglauben”. Sie vertritt vermutlich keinen theoretischen Feminismus, der aus Büchergelehrtheit stammt, sondern eher einen Alltagsfeminismus. Der ist ja auch sehr wahrscheinlich, weil junge Leute mit Feminismus aufwachsen und sie ihn nicht in der Uni kennenlernen, sondern im Alltag.

  4. Mir kommt es ja ein bißchen so vor als ob es Robin missgönnte wird, das sie nun bei Genderama als diejenige steht, die diesen Artikel als erste und einzige für besonders wichtig hielt. Dem ganzen und vielem was Feministinnen i.A. sagen, wird m.M. nach zu viel Bedeutung beigemessen. Außerdem wurde das doch letztens schon bei Christian diskutiert: Wenn Feministinnen die Gelegenheit haben Männer zu beschämen, dann machen sie es auch. Das ist ja auf unserer Seite gegenüber den Feministen auch nicht anders.

    • “Mir kommt es ja ein bißchen so vor als ob es Robin missgönnte wird,”

      Ehrlich, nur für etwa 30 Sekunden. Danach fand ich wesentlich interessanter, DASS sie es getan hat.

      • “Danach fand ich wesentlich interessanter, DASS sie es getan hat.”

        Sie hat bei Schoppe irgendwann klargemacht, dass sie gegen jede Form des sexuellen Missbrauchs ist. Insofern passt das schon, denn der Musterungsartikel klingt ja schon nach diesem Missbrauch.

      • Dann hat sie wohl nur die Präambel nicht gelesen, oder fand deren Tragweite nicht so relevant.

        Und schwupps verpufft ein Mysterium wieder in Normalität…

  5. Ich denke ja, Robin hat ihr Herz schon am richtigen Fleck und sehe sie als sowas wie den Angry Video Game Nerd des Netzfeminismus. Der regt sich über Videospiele ja gerade deshalb so unterhaltsam auf, weil er sie eigentlich mag. Und einige ihrer Ansichten und Empfindlichkeiten kann ich auch besser nachvollziehen, weil sie so offen über ihre Kindheit und Jugend auf dem Dorf erzählt hat.

    Aber dann passieren so Sachen wie die Goebbels-Geschichte oder jetzt die Tatsache, daß sie einen Artikel dieser menschen-, freiheits- und rechtsstaatsfeindlichen Hetzseite Emma zur Verfügung stellt, und ich frage mich, ob meine Einschätzung nicht vielleicht doch zu freundlich war…

    B20

  6. Ich wiederhole mich, das Gequatsche *ueber* Robin nervt einfach nur. Robin mag schlechte Artikel schreiben wie in dem uber Fussball, sie mag sich merkwuerdig verhalten wenn sie mit Christian nichtdiskutiert, aber sie ist im allgemeinen Gespraechsbereit und nicht schwarz-weiss wie so einige hier.

    Sie mag sich zwar als Feministin bezeichnen, aber sie ist keine 24/7 Feminazi. Sie ist nicht DER Feminismus, aber was Euch so irritiert, sie ist so ziemlich die einzige mit einem feministischen Standpunkt, die ueberhaupt mit Euch redet. Sie hat anscheinend auch noch andere Interessen und sie besitzt Empathie fuer Maennerbelange.

    Und deshalb ist so ziemlich die Haelfte der Texte hier Kindergartenmist. Wie eine Horde Jungnerds die zum ersten Mal eine Frau sehen. Sie gehoert eindeutig zu den Mitdiskutanten hier und anderswo und es ist einfach peinlich anzusehen wie in diversen Blogartikeln ueber sie statt mit ihr diskutiert wird.

    • @Gerhard

      Du willst mir also den Mund verbieten, weil DICH was nervt. (Du hattest oben das Personalpronom vergessen).

      Entschuldige bitte, darauf mag ich mich nicht einlassen.

      “sie ist im allgemeinen gespraechsbereit”

      Ich habs dreimal probiert. Kann ich nicht bestätigen.

      “nicht schwarz-weiss wie so einige hier.”

      Sie ist die schwarz-weißeste hier. Sowohl weiß als auch schwarz. Das ist ja grad das Interessante.

      ” aber sie ist keine 24/7 Feminazi.”

      Wenn ich glaubte, dass sie das sei, wäre sie mir kein Wort wert.
      Sie ist ja nicht mal engstirnig (oder dumm?) wie onyx, über die zu schreiben mir auch uninteressant scheint.

      ” aber was Euch so irritiert, sie ist so ziemlich die einzige mit einem feministischen Standpunkt, die ueberhaupt mit Euch redet”

      Unsinn. A) Sie redet ja gar nicht mit mir (siehe oben) und B) ich habe x-Mal in diesem Thread wiederholt, was mich interessiert (was du hier aus unerfindlichen Gründen “irritiert” nennst)

      “sie besitzt Empathie fuer Maennerbelange.”

      Sehr selektiv. Nur, wenn keine Frauen involviert sind.

      “Und deshalb ist so ziemlich die Haelfte der Texte hier Kindergartenmist.”

      Ah. Zu welcher Hälfte gehör ich denn? Du beziehst dich in deinem Weißer-Ritter-Schimpfen ja auf nicht einen einzigen Gedanken von mir. Also kann ich das nicht einschätzen.

      “Wie eine Horde Jungnerds die zum ersten Mal eine Frau sehen.”

      Noch mal: Die Frau ist nur Teil der Faszination. Die weißen Ritter Arne, Leszek und nun wohl auch Gerhard, die unermüdlich und todesmutig für diese Frau in die Bresche springen, sind der andere.

      “statt mit ihr diskutiert wird.”

      So wie du es vormachst, indem du tadelst, aber null Bezug auf meine Worte nimmst. Ich werde versuchen, dir nachzueifren. Not.

      • Erwähnte ich schonmal, dass maskulistische Political Correctness (lila Pudel, weißer Ritter blah, blah, blah) bei mir völlig sinnlos ist?
        Ich muss über Erziehungsversuche dieser Art höchstens grinsen – und tue trotzdem, was mir gefällt.

      • Ich habe das Wort Hetze uebrigens nicht auf Dich und nicht als allein gegen Robin benutzt. Aber wem der Schuh passt…

        Weiterhin habe ich jetzt wiederholt erklaert, dass es sich an dieser Stelle nicht gehoert, ueber jemanden zu reden, Du machst aber einfach weiter. Das hat mit einem zivilen Umgang miteinander nichts mehr zu tun.

        Und jetzt auch noch weisser Ritter? Kannst Du nicht noch einen Pudel einstreuen? Ich habe ein Problem mit Feminismus, Du anscheinend mit Frauen.

      • “Weiterhin habe ich jetzt wiederholt erklaert, dass es sich an dieser Stelle nicht gehoert, ueber jemanden zu reden, Du machst aber einfach weiter. Das hat mit einem zivilen Umgang miteinander nichts mehr zu tun.”

        Du, Gerhard, hast nicht einfach etwas erklärt, sondern ziemlich losgepoltert, auch ad hominem. Das ist ebensowenig ziviler Umgang miteinander und überzeugt daher nicht. Es wirkt eher wie eine Zurechtweisung, und das an einem Punkt, wo Du eigentlich von etwas positivem überzeugen willst, nämlich von dem hier:
        “Sie gehoert eindeutig zu den Mitdiskutanten hier …”
        Das gelingt aber nur durch Argumente und nicht durch Beschimpfungen. Ich empfinde Deine Wortwahl als Beschimpfungen und kann daraus auch gar nicht entnehmen, was an meinem Standpunkt falsch und an Deinem richtig sein könnte.

      • “bei mir völlig sinnlos ist?”

        Es ist vermutlich nicht das einzige, was bei dir sinnlos ist.

        ————

        “Ich habe das Wort Hetze uebrigens nicht auf Dich (…) benutzt. ”

        Du wetterst unter einem meiner Artikel gegen “Hetze” und ich soll einfach so auf die Idee kommen, dass sich das nicht auf mich bezieht?
        Wie das wohl funktioniert…

      • @ me

        “Es ist vermutlich nicht das einzige, was bei dir sinnlos ist.”

        Da hast du Recht. Ich lasse mir generell keine irrationalen Über-Ich-Funktionen in den Kopf setzen.
        Ich folge in moralischer Hinsicht allein den Werten und Prinzipien des libertären Sozialismus, da ich diese für richtig halte – und ansonsten tue ich, was mir gefällt.
        Wenn Feministinnen, Maskulisten oder wer auch immer ein Problem damit haben, haben sie eben Pech gehabt.

    • Also ich halte Robin für äußerst dumm und habe nicht den Eindruck, daß man mit ihr diskutieren könnte. Das ist die eine Seite.

      Die andere Seite ist, daß ich ebenfalls das Brimborium um sie für deutlich übertrieben halte. Man sollte nicht ständig darüber diskutieren, ob sie nun dies ist oder das und was daraus folgt. Ich finde, daß einige Leute in der Männerbewegung sich viel zu sehr von solchen Tussen tangieren lassen. Es gibt ja noch ein paar andere.

      • “Also ich halte Robin für äußerst dumm und habe nicht den Eindruck, daß man mit ihr diskutieren könnte.”

        Also ich stimme mit Robins Meinungen und deren Begründungen oft überein – ich bin eben auch “äußerst dumm” – im Falle von Nicht-Übereinstimmung kann es aber auch zu interessanten und anregenden Diskussionen mit Robin kommen.

  7. ich bin eben auch “äußerst dumm”

    Du frönst eher einem verblendeten linksintellektuellen Spießertum. Das ist schon ein etwas höheres Niveau als bei Robin Kleinprofil-U-Bahn.

    http://www.cicero.de/salon/akif-pirincci-der-ultraliberale-romantiker/57607

    Ein Kommentar unter dem Artikel:
    Deutschland von Sinnen, deutsche Neurosen unter der Lupe
    Um mit Herrn Pirinccis Worten zu sprechen “Scheiß auf die persönlichen Kränkungen des Autors” denn diese Aussage entkräftet seinen wohlmeinenden Rundumschlag auf die deutschen kuriosen korrekten Befindlichkeiten.
    Ich als Frau(!) habe über seine Aussagen des Öfteren Tränen gelacht und möchte das Buch nie wieder hergeben. Ein Muss für jeden deutschen Bücherschrank. Wenn wir uns freiheitlich dünken, dann gehört das Buch einfach dazu.
    Es ist so schön treffend formuliert, es karikiert mit kräftigen Worten unsere bemühte, blasse korrekte Geisteshaltung und entlarvt sie als Täuschung bzw. Gefängnis. Danke für das Buch! Das ist wirklich mal eine erfrischende Lektüre, eine ordentliche Prise Salz im Brei der glattgerührten Einheitsnachrichten.

    Es sind halt nicht alle Leute verklemmte Spießer.

    Auf Kommentare steht ja auch Arne Hoffmann, zumindest wenn er meint, sie gäben Volkes Meinung wieder.

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