Was mich müde macht, Teil 2

Was mich müde macht sind Wände, die ihre Tür nie da haben, wo ich mit der Nase gegen die Ziegel pralle.
Was mich müde macht, sind Rolltreppen, die immer aufwärts fahren, wenn ich runter will und die die runterfahren sind nicht da, wo ich bin.
Was mich müde macht, sind all die Menschen, die im Hauptbahnhof im Weg stehen, wenn ich da joggen will.
Was mich müde macht, sind die weiten Wege von meiner Wohnung, die nicht die Vordertür Unter den Linden und die Hintertür an der Ostsee hat.
Was mich müde macht, sind Leute die nicht wissen, was ich denke, ohne dass ich ihnen das extra sage.
Was mich müde macht, sind Leute die mich nicht verstehen, wenn fich banz schnitzel barbel faseldu.
Was mich müde macht, ist mein Körper, der mehr als einmal am Tag Hunger bekommt.
Was mich müde macht, ist mein Körper, der einmal am Tag das Gegenteil von Hunger bekommt.
Was mich müde macht, ist dass jeden Tag abends irgendwie das Licht ausgeht.

Was mich müde macht, ist dass keiner diesen Beitrag versteht, der nicht das Original gelesen hat

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17 thoughts on “Was mich müde macht, Teil 2

  1. Ein Funken Selbsterkenntnis ist ja da:
    “Was mich müde macht, ist mein eigenes Denken im binären Geschlechtersystem, ist von Männern zu sprechen, die meine Grenzen nicht respektieren, weil ich eine Frau bin. Und dass ich damit reproduziere, was ich überwinden will. ”

    Da “Meine Religion irrt” nicht denkbar ist, bleibts beim Funken 😦

  2. Was mich müde macht, ist mein eigenes Denken im binären Geschlechtersystem, ist von Männern zu sprechen, die meine Grenzen nicht respektieren, weil ich eine Frau bin. Und dass ich damit reproduziere, was ich überwinden will.

    Jo, klar wie Tinte. Genau deshalb haben wir die Frauenquote bei den Grünen eingeführt. Oooch, ich werd grad furchtbar müde!

  3. “Was mich müde macht, ist der Freund meiner besten Freundin, der sich einen feministischen Zeitungsartikel anschaut, der mit einem Foto von 20 nackten Frauen bebildert ist, weil es um weibliches Fleisch im Kapitalismus geht und der das kommentiert mit „Die sind ja nicht mal rasiert.“ ”

    🙂 Was macht die müde oder neidisch? Daß ihre Freundin einen der wenigen Noch-Männer ergattern konnte, sie aber leider (warum wohl?) nicht? 🙂 Das bring nämlich erst mal, so’n Spruch an die (wahrscheinlich unrasierte) Feministin zu bringen!

  4. “Was mich müde macht sind Wände, die ihre Tür nie da haben, wo ich mit der Nase gegen die Ziegel pralle.”
    Der ist wirklich schön. Das trifft die ganze Sache meiner Meinung nach auf den Punkt.

  5. Wunderbar, me! So kann man es gut auf die Schippe nehmen.

    Der auslösende Beitrag ist schon ziemlich schräg: Da wird alles und jedes zum fundamentalen Problem hochgejazzt. Z.B. dies:
    “Was mich müde macht, ist einen Falafeldöner zu bestellen, zu sagen „Salat bitte alles!“ und zweimal gefragt zu werden, ob alles denn tatsächlich auch Zwiebeln einschließe.”
    Warum ist das ein Problem, insbesondere ein frauenpolitisches Problem? Die Dame macht sich nicht einmal die Mühe, das zu begründen. Sie stellt es in den Raum und kann offenbar darauf zählen, dass diese Absurdität tatsächlich als Sexismus-Beispiel akzeptiert wird.

    Und schließlich will sie auch noch Professorin werden. Allerdings sollte sie bis dahin an ihrer Sprache, an ihren Thesen und Argumenten und an Rechtschreibung und Grammatik arbeiten. Sorry für das Lästern, aber die Steilvorlage musste verwandelt werden.

    Komplimente kann sie auch nicht annehmen, siehe hier:
    “Was mich müde macht, ist, wenn der Mann, mit dem ich überwiegend Zeit verbringe sagt, dass er das eigentlich ziemlich cool findet, wenn sich andere Männer für mich interessieren, weil das ja nur zeige, wie attraktiv ich sei.”

    Warum ist das negativ? Dieser Mann findet seine Frau attraktiv und ist noch nicht einmal eifersüchtig, wenn andere Männer sich für sie interessieren. Wäre er eifersüchtig, würde er vermutlich auch als besitzergreifender Macho von der Dame wahrgenommen. Nun ist er nicht eifersüchtig, aber auch das ist falsch. Sie fühlt sich definiert von einem Männerkollektiv. Dabei hat er nicht gesagt, sie müsse so sein und er würde sich vorab mit anderen Männern darüber verständigen, wann eine Frau attraktiv ist.

    Zumal es ja furchtbar unpraktisch ist, allzu hohe Maßstäbe zu setzen, denn denen werden die meisten Frauen nicht gerecht (umgekehrt Männer ja auch nicht). Warum soll man sich aber durch unrealistische Maßstäbe unglücklich machen? Wäre ich Patriarch und sexistischer Alleinherrscher, ich würde einen solch blöden Wettbewerb sofort abschaffen, denn er ist Ressourcenverschwendung und hält ab von den entscheidenden Männervergnügen (Bier trinken, Fußballgucken, Computern). Nun ja, ich muss an dieser Stelle wieder feststellen, dass mein Herrschaftssystem so gar nicht meinen Vorstellungen entspricht. Wozu herrsche ich da überhaupt? ^^ Mann, macht mich das müde …

  6. “Frauen- und Genderpoltitische Sprecherin der Grünen Jugend Sachsen, Feministin, Theaterbegeisterte & zukünftige Grundschullehrerin.”

    Spätestens wenn sie in ihrem Genderfeministischen Hass keine Jungen in der Grundschule diskriminieren und die lieben Mädchen bevorzugen darf, ist die wieder putzmunter.

    Unglaublich, dass derart kaputte MenschInnen auf kleine Kinder losgelassen werden dürfen.

    • Vielleicht wirke ich jetzt etwas zu preußisch, aber eine Grundschullehrerin sollte die Kommasetzung beherrschen. Ihr post ist diesbezüglich eine Katastrophe. Gut, das ist jetzt etwas OT. Aber mich machen Lehrer ohne die notwendige Kompetenz auch manchmal müde.

      • Naja, das liegt, das möcht ich einfügen, aber, jedenfalls meiner, hier vielleicht irrelevanten, Meinung nach, nicht zuletzt am bescheuerten, oder zumindest hilflos verschwurbelten, Satzaufbau, der so kompliziert daher kommt, dass die korrekte, und was heißt schon korrekt, Kommasetzung selbst einen Grammatikschwarzgurt vor echte Herausforderungen stellt.

      • “Naja, das liegt, das möcht ich einfügen, aber, jedenfalls meiner, hier vielleicht irrelevanten, Meinung nach, nicht zuletzt am bescheuerten, oder zumindest hilflos verschwurbelten, Satzaufbau, der so kompliziert daher kommt, dass die korrekte, und was heißt schon korrekt, Kommasetzung selbst einen Grammatikschwarzgurt vor echte Herausforderungen stellt.”

        ;D Das ist gutes Kabarett!

    • “Unglaublich, dass derart kaputte MenschInnen auf kleine Kinder losgelassen werden dürfen.”

      Naja, das ließe sich ja nur mit einer Gedankenpolizei verhindern und bei dem Gedanken wird mir noch ein Stück schlechter.

      Das eigentliche Mittel gegen solche Lehrer an Schulen sind gesunde Lehrer an Schulen. Oder wenigstens auf andere Art kranke Menschen an Schulen. Also meinetwegen ein Bodybuilder als Sportlehrer. 😉

      • Das eigentliche Mittel gegen solche Lehrer an Schulen sind gesunde Lehrer an Schulen. Oder wenigstens auf andere Art kranke Menschen an Schulen. Also meinetwegen ein Bodybuilder als Sportlehrer. 😉

        was für eine grandiose Vorstellung der Kontraste … =)

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