Fundstücke zum Zeitgeist: Tinnef Laden

Heute im Tinnef Laden gesehen:

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Zaghaft und schüchtern und bloß-nicht-erschreckend bewegt sich was.

Und vielleicht keine 10 Jahre später traut sich das MArketing der Tinnef Firma, eine wahrheitsgetreue Version des Schildes rauszubringen:

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Aber da ist noch lange hin.
Bis dahin demonstrieren Frauen wie Karen Duve, wie schlecht ihr Geschlecht darin ist, Zusammenhänge angemessen zu verstehen, bis es auch der und die letzte verstanden hat.

Fundstücke zum Zeitgeist, #1 Baumarkt

Der Baumarkt hat die Rollenverteilung für sich geklärt.

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Immerhin insofern modernisiert, dass es denkbar ist, dass sie auch bezahlt.
Genau so bleibt es möglich, dass “kaufen” hier sich auf “aussuchen” beschränkt. Aber immerhin!

Ich mag, dass der Baumarkt sich damit selbst gewissermaßen als male-space versteht. In einem male-space mag ich auch kumpelhaft geduzt werden…

Anne Gus schildert ein erschütterndes Vergewaltigungserlebnis

Ich bin immer noch fassungslos, dass so etwas in unseren Zeiten immer noch passieren kann.

Die arme Frau.

[T]hanks to the great work of Feminists everywhere, we all know that image [of rape] is a lot more diverse and nuanced—something that in turn makes it much easier for us to put away creeps for a long time without that pesky “evidence” they’re always asking for. We still have, like, a really long way to go, however—many people still don’t think it’s rape if the woman regrets it the morning after (I’m not even kidding—these people EXIST); (…)

There is one aspect of rape that’s like not addressed enough though, maybe because it’s quite rare. I call it “Reverse Rape” and no, that doesn’t mean a woman raping a man because that can’t happen—men can’t be raped because men are the oppressors—no, reverse rape refers to the rare times when a man refuses to have sex with a woman.

I was raped last week. I was drinking a Frappie and feeling empowered at a local café here in Boston when…

Es braucht starke Nerven, das fürchterliche Erlebnis der Frau ganz zu Ende zu lesen, aber ich empfehle es. Man(n) sollte wissen, was in der Welt so vorgeht, was sich eigentlich keiner vorstellen kann.

Wenn höhnisches Lachen eigentlich nur Galgenhumor ist; heute: die UN

Genderama verlinkt auf diesen Artikel:

Da steht zum Beispiel:

Bei der UN Weltbevölkerungskonferenz von Kairo im Jahr 1994 wurde in einem bemerkenswerten Konsens zwischen 179 UN-Mitgliedsstaaten festgeschrieben, dass jeder Mensch das Recht auf ein befriedigendes und selbstbestimmtes Sexualleben hat.

Was es mit diesem “Recht” für Männer auf sich hat, mach unter tausend anderen dieser Artikel deutlich.

Weiter finden wir:

So beleuchte die UN lieber die Rechte der Frau, als kulturell sensible Themen wie Rechte für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen und Pflichten für Männer anzugehen.

Keine weiteren Fragen, euer Ehren.