Opferdenke: Schwul sticht Frau

Kurioser Artikel

Eine Frau klagt ihr Leid, nachdem ihr Mann festgestellt hat, dass er doch eher schwul ist und so leben will und sich deswegen von ihr scheiden lassen will.
Das Gericht gibt ihm das Sorgerecht für die Kinder und sie wird behandelt, wie normalerweise die Männer in Scheidungsprozessen behandelt werden.

Der Rest des Artikels ist zu sehr offensichtlich ausschließlich aus ihrer Perspektive, als dass ich ihm viel Bedeutung zumessen möchte.

Das Exposé aber ist interessant.

Ein weiterer Grund, warum Frauen irgendwann anfangen werden, damit aufzuhören, Gender Mainstreaming für “eigentlich ganz in Ordnung” zu finden.

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3 thoughts on “Opferdenke: Schwul sticht Frau

  1. Hmmm… mein erster Gedanke dazu war: “Liebe Frauen, die den Mist verbockt haben: Wir Männer haben euch von vornherein gesagt, dass das Scheiße ist. Und jetzt sollen wir die Suppe für euch auslöffeln? Nein, Danke. Aber wir bekommen das schon gelöst, wenn ihr uns dafür einen Grund gebt. Ihr wisst, wo unsere Penisse sind. Lutscht dran.”

    Ich habe eine Nacht drüber geschlafen. Ich finde es immer noch treffend, wenngleich nicht beeindruckend differenziert formuliert.

    • Ich find Blowjobs relativ langweilig.

      Aber ich stimme zu, dass die “Geister, die ich rief” hier mitspielen. Das mit der Sippenhaft lässt mich dann wieder inne halten.

      • Ich hoffe mal sehr, dass Du mir jetzt nicht unterstellst, ich würde mit “Frauen, die den Mist verbockt haben” alle Frauen in Sippenhaft nehmen, trotz dem ich spezifiziert habe, welche Frauen ich dafür für verantwortlich halte.

        Umgekehrt werden es ganz sicher nicht die Frauen sein, die das Problem, was sie gerade schaffen, beheben werden. Ich nehme ein historisches Beispiel für irgendwas, was Frauen gemacht haben, was der Gesellschaft als Ganzes genutzt hat, als Gegenbeispiel; ansonsten bleibe ich bei meiner Meinung, dass das (wieder) Männer lösen (und darunter leiden) werden müssen.

        Zu den Blowjobs… ich bin seit vielen Jahren verheiratet – und treu. Vielleicht habe ich da einen Bias.

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