Feminismus heilt die Welt. Heute: This is what a feminist looks like

Es ging kürzlich durch die (englische) Presse, dass David Cameron – eigentlich einer der größten Pudel überhaupt – nicht bereit ist, sich in einem “This is what a feminist looks like” T-Shirt fotografieren zu lassen.

Nick Clegg, Ed Miliband und, natürlich, Harriet Harmon laufen damit gern und bereitwillig rum.

Die Mail On Sunday hat jetzt mal nachgeforscht, wo die T-Shirts eigentlich herkommen.

T-shirts worn by Ed Miliband, Nick Clegg and Harriet Harman celebrating feminism are allegedly being produced by poverty stricken migrant workers paid just 62p an hour.

The women making the t-shirts, which carry the slogan “This is what a feminist looks like”, are being made in factories in Mauritius where the machinists are paid just 62p an hour, according to an investigation by the Mail On Sunday.

The paper says the women sleep 16 to a room and work 45 hour weeks earning the equivalent of just £120 a month.

The t-shirts retail in the UK at £45 and cost £9 to make.

One factory worker told the Mail On Sunday: “We do not see ourselves as feminists. We see ourselves as trapped.

Am feministischen Wesen soll die Welt genesen.
Wie kann man nur bereitwillig die PowerBase für so eine Religion bilden?

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3 thoughts on “Feminismus heilt die Welt. Heute: This is what a feminist looks like

  1. Die Ausbeutung billiger Arbeitskräfte in fernen Ländern ist leider Alltag. Daher lässt sich damit auch niemand mehr diskreditieren. Andererseits sind die T-Shirts natürlich viel zu teuer. Ich kann nur hoffen, dass die sich zum Kult entwickeln. Dann kann man leicht auf den ersten Blick erkennen wer nicht ernst genommen zu werden braucht.

    • “Daher lässt sich damit auch niemand mehr diskreditieren. ”

      Ich find schon. Wer sich explizit als Champion unterdrückter Frauen gerade auch in armen Ländern – die ja immer in die Argumentation gezerrt werden, wenn jemand feststellt, dass der Feminismus im Abendland keine Probleme mehr hat – darstellt, darf diese Strukturen nicht selbst festigen. Schon gar nicht, um seine eigenen Taschen zu füllen.

      Mit anderen Worten: Wenn St Pauli das macht, ist das etwas ganz anderes, als wenn eine feministische Vereinigung das macht.
      Letzteres ist, als würde der Verband der Veganer sich mit dem Verkauf von feinstem Löwenfilet und Schuhen aus Seehundbabyleder finanzieren.

  2. 57€ für ein T-Shirt… wem es das wert ist.

    Man kann an diesem Fall auch gut erkennen wie Politiker genötigt werden, sich für den Feminismus einzusetzen.

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