Die Doppelmoral Der Männerrechtler, bewiesen an M.Pütz

Bei Alles Evolution nimmt die bekennende (oder sagt man heute auch in diesem Fall “selbsternannte“?) Feministin Margret einen Artikel von M. Pütz auseinander, um zu beweisen, wie drastisch Männerrechtler (“an sich”, wohl) eine Dppelmoral fahren.

Das hat mich neugierig gemacht, also dachte ich, lese ich erst mal, was Pütz zu sagen hat, damit ich die Analyse von Margret besser würdigen kann.

Die Argumentation und Appell von Pütz in aller Knappheit:

Der Deal zwischen Männern und Frauen

Es gab mal eine Zeit, in der Männer und Frauen ihre festen Rollen hatten. Der Mann ging arbeiten und die Frau sorgte sich um das Wohl der Familie.

Der Feminismus definiert, dass in dieser Zeit Die Männer Die Frauen unterdrückt und ausgenutzt haben.
Pütz erklärt, dass diese Interpretation Unsinn sei. Beide Geschlechter hätten Rechte und Pflichten gehabt, halt nur nicht dieselben. Frauen z.B. hatten zwar weniger Entscheidungsgewalt, genossen dafür wesentlich mehr Schutz und finanzielle Absicherung.
Männer starben (schon immer) für Frauen; Männer umwarben (schon immer) Frauen. Das ist nicht der Umgang, den man einer unterdrückten Sklavenklasse angedeihen lässt.

Dem Verhätltnis zwischen Männern und Frauen lag eine Art Vertrag zugrunde: Der Mann ist für die finanzielle Versorgung verantwortlich, die Frau für das Funktionieren des Nests.

Viele Männer sind auch heutzutage noch bereit, ihren Teil des Deals zu erfüllen. Die meisten Frauen heutzutage bestehen auch darauf, dass die Männer ihren Teil erfüllen.
Der Deal für die Frau wurde allerdings zusammengestrichen auf “Sie schläft manchmal mit ihm”. Den Haushalt soll der Mann bitte zur Hälfte (oder mehr) miterledigen.

Immer mehr Männer haben keine Lust auf diese Vertragsbedingungen und machen MGTOW. Das kann man nachvollziehen.

Karriere

Eine wesentliche Botschaft des Feminismus an die Frauen ist, dass Karriere voll toll ist und Frauen sich von ihrer Rolle befreien sollten, um auch Karriere zu machen oder wenigstens voll berufstätig zu sein.

Pütz’ Botschaft an die Frauen: “Sie haben euch verarscht.”

Auch Männer machen keine 70 Stunden Wochen, weil das irgendwie toll ist, sondern weil sie eine Familie zu versorgen haben. Es ist spürbar, dass viele Männer aufwachen und nicht mehr bereit sind, diese Tretmühle in der Art ihrer Väter weiter zu betreiben.

Frauen werden seit den 70er Jahren immer unglücklicher. Männer haben dafür Verständnis, es macht auch einem Mann keine Freude, von einer Dienstreise nach Hause zu kommen und die ersten Schritte oder Wörter seines Kindes verpasst zu haben.

Nicht Männer beuten Frauen aus. Der Feminismus hat dafür gesorgt, dass Frauen sich selbst ausbeuten.

Pütz versteht nicht, dass das anscheinend keine(r) versteht. Wie kann es sein, dass ein Vorstandsposten als “größere” Lebensleistung einer Frau gilt, als zwei Kinder gesund aufgezogen zu haben? [Anmerkung von mir: Es ist offensichtlich, dass das “gesund” hier bedeutet, dass das Heranwachsenlassen eines Kaspar Hausers in den Augen von Pütz tatsächlich keine elterliche Leistung darstellt]

Tabula Rasa? Unsinn

Ohne wissenschaftlich zu werden, beschwört Pütz die natürlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen bezüglich Interessen und Fähigkeiten. Daher ist er davon überzeugt, dass die Arbeitsteilung des klassischen Familienmodells für ein Paar am besten funktioniert und für beide am ehesten zu Zufriedenheit führt.

Pütz sieht das Modell nicht als obligatorisch. Er “findet es großartig”, dass heutzutage Frauen sich für den damals “männlichen” Weg entscheiden können und mit Talent, Ehrgeiz und Einsatz 80 Wochenstunden reißen und Karriere machen. Wenn sie es denn wollen.
Sein Appell an die Frauen: Glaubt nicht den Unsinn, man könne alles haben. Die Vereinbarkeit von Kind und Karriere ist ein Mythos. Man kann nicht viel Zeit mit der Familie verbringen und gleichzeitig 80 Stunden in der Woche arbeiten. Unter dieser fixen Idee leiden in erster Linie die Kinder.

Der Appell

Die letzten vier Absätze können nicht recht zusammengefasst werden, also zitiere ich sie einfach:

So findet man meiner Meinung nach nicht so wenige Frauen in Führungsetagen wegen irgendwelcher herbeidiskutierten gläsernen Decken, sondern einfach weil die meisten Frauen es weder nötig noch Lust darauf haben, ihr Leben für die Arbeit zu opfern.

Trotzdem habe ich das Gefühl, dass viele von euch einfach diesem Lebensmodell folgen, weil das halt eine moderne, emanzipierte Frau ausmacht. Und genau da liegt der Irrtum.

Emanzipation, meine lieben Damen, heißt nicht das tun, was euch der Staat oder der Feminismus vorschreiben, sondern das, was eurem Herzen und eurer Seele am meisten entspricht.

Und wenn das „Mutter und Hausfrau sein“ heißt, dann seid ihr nicht konservativ oder doof. Sondern in unserer Gesellschaft klarer, moderner und progressiver als viele eurer Geschlechtsgenossinnen.


Bisher habe ich von Margret noch nicht mehr gelesen als die ersten zwei Zeilen. Ich bin gespannt, wie sie den Artikel zusammenfasst.


Der Herr Pütz ist selbst bekennend polyamor … irgendwas und, wie wir wissen, PickUp-Guru. Der Herr Pütz hat keine Familie. Dennoch erklärt der Herr Pütz DEN Frauen an sich, dass eine Familie für DIE Frauen an sich die tollste Sache der Welt ist. Also für jede Frau. Für Männer schon auch, aber auch wieder nicht so richtig, weil das traditionelle Familienmodell schon das Beste ist (wir erinnern uns an dieser Stelle nochmals an Herrn Pütz eigenen Lebensentwurf).

“…die tollste Sache an sich…”
Auf welchen Passus bezieht sich Margret? Vielleicht das hier?

beide [haben] besondere Fähigkeiten und Stärken, die, kommen sie zusammen, eine perfekte Symbiose bilden.

Nein, eher:

Ich bin fest davon überzeugt ,dass das klassische Familienmodell für beide Geschlechter am besten funktioniert und beide am zufriedensten macht

Mal schauen, was der Kontext ist. Direkt davor sagt er:

anstatt dass jeder liebevoll seinen Teil erfüllt, werdet ihr Frauen seit Jahren systematisch gegen uns Männer aufgehetzt, und euch wird suggeriert, wir würden zu wenig im Haushalt helfen. Was nachweislich Blödsinn ist. Vielleicht putzen und kochen wir Männer weniger, weil es den meisten einfach nicht so liegt, aber bitte geht doch mal in euch und überlegt, welche tausend andere kleine Aufgaben euer Freund/Mann jeden Tag für euch erledigt, ohne ein großes Tamtam daraus zu machen und sich bei euch zu beschweren, ihr müsstet jetzt auch euren Teil an den Reperatur/Renorvierungsarbeiten, technischen Installationen, Verträgen, Steuererklärungen, Gartenarbeiten und so weiter beitragen.

Direkt danach sagt er:

Ich finde es großartig, dass es heutzutage für Frauen auch die Möglichkeit gibt, diesem Modell nicht zu folgen oder ein Leben lang Single zu bleiben und kinderlos zu bleiben.

Welche Interpretation des “Ich bin fest davon überzeugt…” Satzes ist in diesem Kontext plausibler? “Alle Frauen sollen die weibliche Rolle in einer Familie übernehmen”, wie Margret sagt oder “Im Schnitt leben beide Geschlechter mit Rollen- und Arbeitsteilung besser, als wenn jeder alles machen will oder muss.”
Rhetorische Frage…

Prinzipiell findet es der Herr Pütz schon gut, dass Frauen wählen können, wie sie leben wollen, aber gleichzeitig erklärt der Herr Pütz ihnen, dass diese Wahlfreiheit nur Verarsche war, weil sie mit dem traditionellen Familienmodell besser fahren.

Ich gehe mal davon aus, dass sie “Scheinbar” meint und nicht “Prinzipiell”.

Ist es wirklich die “Wahlfreiheit”, die Pütz als Verarsche darstellt?
Natürlich nicht. Pütz schreibt:
Der Feminismus hat euch über Jahre eingeredet, dass es nicht nur euer Recht, sondern eure Pflicht sei, es den Männern gleich zu tun.

Keine Rede davon, dass Wahlfreiheit doof sei. Nur Rede davon, dass der Feminismus Frauen versucht, die Wahlfreiheit auszutreiben. Muss ich hier Beauvoir zitieren? Ich tu’s trotzdem:
Nein, wir wollen den Frauen gerade nicht die Wahl lassen zwischen Berufstätigkeit und Mutterdasein und zwar aus dem einfachen Grunde, weil zu viele Frauen sich für die Mutterschaft entscheiden würden.

WENN Frauen aber schon Karriere machen müssen, dann fordert der Herr Pütz diese Frauen auf, doch bitte dann wenigstens keine Kinder zu bekommen. Dass Männer, die Karriere machen, sich auch nicht so wirklich um ihre Kinder kümmern können, erwähnt der Herr Pütz nicht. Die dürfen offenbar trotzdem Karriere machen, also trotz Kindern.

Hier stimme ich Margret tatsächlich zu. Eine Frau sollte genau dieselben Möglichkeiten haben, Familie und Karriere zu verbinden, wie ein Mann auch. Das bedeutet, dass sie sich einen Mann sucht, der bereit ist, den Haushalt zu führen und die Kinder zu betreuen, dass sie im Gegenzug bereit ist, allein für die nächsten 25 Jahre für den Unterhalt der Kinder und für den Rest ihres Lebens für den Unterhalt ihres Mannes verantwortlich zu sein.
Das muss OK sein. Die Erwartungshaltung von Mann, Kind und Gesellschaft an die Frau, die diesen Weg wählt, sollte aber auch offen und klar sein. “Och nee, lieber doch nicht.” ist dann mit gesellschaftlicher Ächtung verbunden. So wie beim Mann.

Es folgt ein Absatz, in dem sie sich ein wenig darüber echauffiert, dass Pütz versehentlich davon redet, Frauen würden Kinder “zeugen” und dass Pütz an Emotionen appelieren will, indem er von “unseren Kindern” redet. Beides auf buchstäblicher Ebene korrekt und für das Thema der Doppelmoral komplett irrelevant.

Natürlich sind es auch DIE Frauen, die die Kinder weinend in der KITA abgeben, dass diese Kinder auch einen Vater haben könnten, kommt dem Herrn Pütz nicht in den Sinn.

Ich stell mal wieder den Kontext her:
Wir Männer können euch verstehen. Auch uns macht es keinen Spaß, irgendwann von einer Dienstreise nach Hause zu kommen und zu sehen, dass unser Sohn auf einmal laufen kann oder redet. Aber wir beißen die Zähne zusammen und funktionieren, so wie wir es schon immer getan haben, für euch und unsere Familie. Weil das Teil unseres Auftrages ist.
Wie schwer muss es erst für ein Mutterherz sein, sein kleines Kind, was man selber geboren hat, weinend in einer Kita abzugeben – ich kann und will es mir nicht vorstellen. Aber für solche Gefühle hat unsere Gesellschaft keinen Platz.

Seh ich das richtig, dass Margret behauptet, Pütz würde ausschließlich hier Frauen die Alleinschuld zuschieben?
Sagt er nicht vielmehr, dass es in seiner Vorstellung für Frauen noch viel härter ist als für Männer, wenn die Gesellschaft sie zwingt, wenig Zeit mit ihren Kindern zu verbringen? Das mit der Kita ist doch nur ein emotional aufgeladenes Bild, um dieses vermutete Leid zu illustrieren, oder?

Dass Pütz hier tatsächlich etwas sexistisch ist, indem er Männern eine enge Bindung zum Kind (i.e. so eng wie die der Frau) abspricht, taucht wiederum auf Margrets Radar nicht auf. Aber ehrlich gesagt, ist das auch OK so. Nicht jeder muss immer alles aus jeder Perspektive betrachten.

Der Herr Pütz findet es eine Leistung, wenn eine Frau 2 gesunde Kinder aufzieht (ist es dann eigentlich keine Leistung z. B. ein behindertes Kind aufzuziehen?), aber er beklagt etwas weiter oben, dass Männer Frauen aushalten würden und deswegen gibt es ja jetzt diese neue Bewegung in den USA, bestehend aus Männern, die bewusst allein leben (wir erinnern uns andererseits an sein Modell von der “glücklichen Familie” als das gelbe vom Ei für beide Geschlechter),

Das mit dem behinderten Kind ist schon ein wenig verzweifelt argumentiert. Das “gesund” bezieht sich so offensichtlich auf die Entwicklungsstörungen, die Kinder ohne Eltern oder mit schlechten Eltern mitbekommen, dass ich mich ernsthaft frage, wie Margret das übersehen kann.

MGTOW gibt es nicht, weil Männer Frauen aushalten, sondern weil viele Frauen von heute nicht einsehen, irgendeine Gegenleistung in der Beziehung zu bringen. Wieder die Frage: Hat sie das nicht verstanden oder wirft sie hier ohne nachzudenken wahllos Sachen durcheinander?
Und inwiefern ist sein Verständnis für MGTOW ein Widerspruch zu Pützens Annahme, dass auch diese Männer glücklicher sein könnten, wenn sie eine gute Frau finden würden?
Beklagt Pütz, dass Männer in der alten Rollenverteilung ihre Frauen aushalten?
Ich such mal Belege…

So sehr lieben wir euch.

Fast jeder Mann teilt bereitwillig sein angehäuftes Vermögen freigiebig mit einer Frau. Er hat kein Problem damit, sie zu versorgen

Wir Männer sind eben leidensfähig und stellen das Wohl der Allgemeinheit oder unserer Familie fast immer über unser eigenes Wohl.

Wir reden abfällig vom „Heimchen am Herd“ und verunglimpfen damit die wichtigste, verantwortungsvollste Aufgabe, die es überhaupt für uns Menschen gibt.
Männer arbeiteten und starben nur um einen Zweck zu erfüllen – diese Berufung zu ermöglichen und zu beschützen.

Das sind alles nicht wirklich Klagen. Das sind Beschwörungen. Das sind alles Aussagen: “Das ist hart, aber OK, wenn die Frau im Gegenzug ihren Teil macht. Wir akzeptieren diesen Deal. Aber es muss ein beidseitiger Deal sein.”

Versteht Margret Männer so schlecht, dass sie das nicht verstehen kann? Oder liege ich falsch?

Der Herr Pütz erklärt DEN Frauen gönnerhaft, dass Berufstätigkeit so und so nicht sehr erstebenswert sei, denn dabei werden Menschen zu “Sklaven”. Warum genau dann das traditionelle Familienmodell für beide Geschlechter das Beste sein soll, bleibt dem Herrn Pütz sein Geheimnis. Im Prinzip müsste dann z. B. das Teilzeitmodell für beide Partner im Sinne des Herrn Pütz sein. Ist es aber nicht, denn “Ich bin fest davon überzeugt ,dass das klassische Familienmodell für beide Geschlechter am besten funktioniert und beide am zufriedensten macht.” Aha. An dieser Stelle fragt sich der Leser verwirrt, warum denn das beschriebene schreckliche Schicksal als Lohnsklave den männlichen Part der Beziehung zufrieden machen soll? Ist es vielleicht doch gar nicht so schlimm wie zuvor beschrieben? Hat der Herr Pütz da was verwechselt? Warum warnt er Frauen vor dem schrecklichen Joch der Berufstätigkeit, wenn dieses dann aber doch “zufrieden” macht? Warum preist er die Freuden der Elternschaft und will sie dem männlichen Part der Beziehung nicht gönnen?
Fragen über Fragen.

Sie hat Recht, dass Pütz nicht alle möglichen Beziehungskonstellationen einzeln durchdekliniert und Vor- und Nachteile abwägt.
Es stimmt aber nicht, dass all die Fragen unbeantwortet bleiben.
Im Einzelnen:

M: “…bleibt dem Herrn Pütz sein Geheimnis”
P: “Die Natur oder von mir aus Gott hat zwei Geschlechter geschaffen, und das hat auch einen ganz bestimmten Grund. Sonst hätten wir auch Zwitter sein können. Kein Geschlecht ist besser oder schlechter als das andere – aber im Gegensatz zu dem, was uns ein paar Idioten weismachen wollen, haben wir beide besondere Fähigkeiten und Stärken”

M: “Im Prinzip müsste dann z. B. das Teilzeitmodell für beide Partner im Sinne des Herrn Pütz sein.”
P: “Ein normales Paar hat trotz doppeltem Einkommen heute weniger Geld zur Verfügung als eine einfache Handwerkerfamilie in den 80er Jahren, in der nur der Mann gearbeitet hat.”

M: “…warum denn das beschriebene schreckliche Schicksal als Lohnsklave den männlichen Part der Beziehung zufrieden machen soll?”
Hatten wir oben schon: Weil das die einzig etablierte Möglichkeit für einen Mann ist, überhaupt eine Familie zu haben. Mein Alternativvorschlag, die Frau könne ja die Familie ernähren? Unrealistisch. P: “Der Focus veröffentlichte im letzen Jahr einen Artikel indem er schrieb, dass 93% aller deutschen Frauen einen Mann mit höherem Einkommen als sie selber haben heiratete” So eine Frau ist nicht zu finden.

Alle anderen offenen Fragen… P, sinngemäß: “Weil’s nicht funktioniert. Schau doch mal hin.”

Ich zitiere für Margrets Verständnis noch mal den letzten Absatz von Pütz:
“Emanzipation, meine lieben Damen, heißt nicht das tun, was euch der Staat oder der Feminismus vorschreiben, sondern das, was eurem Herzen und eurer Seele am meisten entspricht. Und wenn das „Mutter und Hausfrau sein“ heißt, dann seid ihr nicht konservativ oder doof.”

Zum Schluss bleibt noch die Frage, warum denn der Herr Pütz immer noch lieber durch fremde Betten zieht (seine Angabe) als endlich jene alleinseligmachende Familie zu gründen, die er DEN Frauen so warm ans Herz legt.

Zu dem Thema habe ich von Pütz nur das Zitat gefunden “Ich glaube an die ewige Liebe, aber nicht an die ewige Treue. Das Fundament ist Freundschaft und Loyalität.”

Aus meiner Erinnerung an sein Buch ist er seriell monogam. Ob er keine Kinder hat, weil er noch keine Frau gefunden hat, mit der er das wagen mag, oder ob er andere Gründe hat, kann ich also nicht sagen. Das Internet schweigt sich aus.

Das “alleinseligmachende” zeigt aber schon das Problem von Margret und vermutlich auch von Feministinnen im Allgemeinen: Es gibt keine Grautöne. Aussagen wie “Meiner Erfahrung nach geht es den meisten Frauen so.” können nur als “Alle Frauen müssen!” verstanden werden, weil Patriarchat, oder so.

Dass, wenn man so an einen Text herangeht, man lauter Widersprüche findet, ist kein Wunder.

Was hat mich diese Analyse nun gelehrt?

Nicht viel.

Ich wusste auch schon vorher, dass das Gefühl der meisten Frauen, sie würden Männer viel besser verstehen als andersrum Männer Frauen verstehen, nicht mehr als gequirlter Quatsch ist.

Und dass ein arrogant selbstgefälliger Tonfall einen Artikel nicht besser macht, das wusste ich auch schon. Obwohl ich es selbst nicht immer vermeiden kann.

Was ich nicht gelernt habe: Wie kann man in diesem Artikel etwas andere lesen als: “Wer gegen seine Natur handelt, kann nicht glücklich werden. Viele Frauen heute handeln aufgrund der feministischen Hirnwäsche gegen ihre Natur und werden immer unglücklicher. Ihr Frauen, für die das gilt: Hört auf damit.”

Das bleibt Margrets Geheimnis.

Das ist auch OK so. Angeblich finden viele Frauen es toll, geheimnisvoll zu wirken 😉

Advertisements

21 thoughts on “Die Doppelmoral Der Männerrechtler, bewiesen an M.Pütz

  1. Einer Deiner schönsten posts.

    Zu M.: Die kann nichts denken, was ihren Gefühlen widerspricht. Und sie fühlt, dass Männer böse sind. Sonst wäre sie ja keine Feministin. Die Realität hat sich dem gefälligst anzupassen. Das macht zwar für gesunde Menschen keinen Sinn, aber sicher für Feministinnen.

  2. Guter Artikel. Ich stelle aber immer wieder fest, dass manchen Menschen einfach zu viel Wert in ihren Äußerungen zugesprochen wird.

    Dazu zählt auch Anne Wizorek. Hätten sich nicht so viele zu #Aufschrei geäußert könnte die Dame auch nicht mit den angeblich hohen Beteiligungszahlen an #Aufschrei protzen. 😉 Diese M. ist ein unbedeutendes Licht, das man nicht bedeutsamer machen sollte als es ist. 😉

    Dein Artikel ist aber in der sprachlichen Auseinandersetzung mit ihr super! 😉

  3. Warte mal… Pütz ist ein Männerrechtler? Ich dachte der ist ein PUA-(Coach). Oder ist jeder PUA auch ein Männerrechtler? Ist dann auch jeder Männerrechtler ein PUA? Sind MTGOWs auch alles Männerrechtler? Oder ist jeder Mann, dessen höchstes Ziel nicht die Ehe ist bzw. der sich nicht der Willkür einiger Damen unterwirft, ein Männerrechtler?

    Das Problem ist das Margret, im Gegensatz zu dir (und mir), auch zwischen den Zeilen lesen kann und da steht anscheinden lautet frauenunterdrückendes Zeug. Vielleicht “zerlegt” sie ja bald für uns einen Text von Männerstreik um zu zeigen wie pöse doch alle Männerrechtler sind ^^

  4. Wie Ihr das immer aushaltet, Euch mit solchen Texten zu befassen. Respekt!
    Als ich die Webseiten zur “Definitionsmacht” las, hat mich das sehr beunruhigt und geärgert. Ich bin da mental offenbar etwas anfälliger.

  5. Pingback: Maren Mag Maximilian auch nicht… | Meinungen und Deinungen

  6. Ich stimme zwar wolle zu, dass einerseits Margret ein ganz alternatives Licht (kurz: egal) ist, andererseits argumentiert sie ja auf die gleiche Weise wie all die anderen Mein-Feminismus Feministinnen, wie Maren und Robin etal.

    Da ist es schon interessant, sich mal mit der Argumentations- und Denkstruktur auseinandersetzen. Das sind schließlich unsere Bundesminister für Arbeit, Alles-außer-Männer und Verteidigung von morgen.

    Ja, Deine Sichtweise kann ich auch nachvollziehen. Ich bin momentan ein wenig vom Feminismus extrem angenervt. Mag sein, dass mein Erstkommentar dadurch extrem gelenkt war. Dein Artikel ist gut. Danke dafür. 😉

  7. “Dass Pütz hier tatsächlich etwas sexistisch ist, indem er Männern eine enge Bindung zum Kind (i.e. so eng wie die der Frau) abspricht, taucht wiederum auf Margrets Radar nicht auf. Aber ehrlich gesagt, ist das auch OK so. Nicht jeder muss immer alles aus jeder Perspektive betrachten.”

    Das ist nicht richtig, ich habe es bei Maren sogar mehrfach angemerkt.

    “Zudem stellt er implizit auch noch die Behauptung auf, ein Kind bräuchte keinen Vater – zumindest nicht sehr dringend. Warum? Nunja: Frauen, die Karriere machen, sollen lieber keine Kinder bekommen, sie können sich ja doch nicht drum kümmern, so Herr Pütz. Ergo können sich auch Väter, die Karriere machen, kaum um ihre Kinder kümmern. Er findet es aber offenbar (traditionelles Familienmodell) nicht entsprechend schlimm, wenn Väter Karriere machen. Ergo: Ein abwesender Vater scheint in Herrn Pütz Gedankenwelt kein Drama zu sein … Naja, mit dieser Logik sollte er Väterrechtlern mal kommen. Wobei, wenn ich mich recht erinnere, sich der Herr Pütz an anderer Stelle über die “vaterlose Gesellschaft” beklagt hat. Was nun?”

    Außerdem noch:

    “Auch Männer machen keine 70 Stunden Wochen, weil das irgendwie toll ist, sondern weil sie eine Familie zu versorgen haben.”

    Warum genau sind sie dann angeblich “am zufriedensten” mit dem traditionellen Modell? Sie müssten dann folglich höchst unzufrieden damit sein.

    “Fast jeder Mann teilt bereitwillig sein angehäuftes Vermögen freigiebig mit einer Frau.”

    Wahr ist, dass es in einer Ehegemeinschaft, in der einer zuhause arbeitet, nicht mehr “sein” Vermögen ist, sondern das gemeinsame Vermögen, das sie durch ihre unentgeltliche Arbeit zuhause und bei den Kindern mit erwirtschaftet.

    “M: “Im Prinzip müsste dann z. B. das Teilzeitmodell für beide Partner im Sinne des Herrn Pütz sein.”
    P: “Ein normales Paar hat trotz doppeltem Einkommen heute weniger Geld zur Verfügung als eine einfache Handwerkerfamilie in den 80er Jahren, in der nur der Mann gearbeitet hat.”

    Es gibt für dich nur Teilzeit als “beide arbeiten 50%”? Wie wäre es mit “einer arbeitet 50%, der andere 70% oder beide arbeiten 75%” Wie Du so schön gesagt hast, es gibt auch Grautöne und nicht nur schwarz-weiß. Zudem hältst Du ja offenbar das Ernährermodell noch für möglich, denn “Das bedeutet, dass sie sich einen Mann sucht, der bereit ist, den Haushalt zu führen und die Kinder zu betreuen, dass sie im Gegenzug bereit ist, allein für die nächsten 25 Jahre für den Unterhalt der Kinder und für den Rest ihres Lebens für den Unterhalt ihres Mannes verantwortlich zu sein.” Zwei Menschen, die beide 75% arbeiten oder zwei Menschen, von denen einer 60 % und der andere 80% arbeitet, werden wahrscheinlich mehr verdienen als ein “Ernährer”.

    “Mein Alternativvorschlag, die Frau könne ja die Familie ernähren?”
    Beide zusammen wäre ja nun auch eine denkbare Alternative. Gibt es für dich nur entweder oder?

    “Und wenn das „Mutter und Hausfrau sein“ heißt, dann seid ihr nicht konservativ oder doof.”

    Er lässt (nur) Frauen lediglich die “Wahl” zwischen Beruf / Karriere (die er von vornherein negaativ besetzt und entsprechend attribuiert) und Muttersein. Zwischentöne gibt es nicht.

    “Aus meiner Erinnerung an sein Buch ist er seriell monogam. Ob er keine Kinder hat, weil er noch keine Frau gefunden hat, mit der er das wagen mag, oder ob er andere Gründe hat, kann ich also nicht sagen. Das Internet schweigt sich aus.”

    Laut “Menschen hautnah” lebt er in einer offenen Beziehung in der nur sie treu ist. Und will auch mit 40 und 50 noch jüngere Frauen aufreißen. Das ist nicht schlimm. Das eigentlich Bigotte daran ist nur, dass er a) selbst nicht das Familienmodell lebt, das er Frauen so warm ans Herz legt (eigentlich vorschreiben will) und b) gleichzeitig davon profitiert, dass es eben nicht das Hauptziel von Frauen ist, einen statushohen Mann zu heiraten und sich dann versorgen zu lassen (sondern sie auch Affären und ONS eingehen, anscheinend ohne Hintergedanken).

    “Wer gegen seine Natur handelt, kann nicht glücklich werden. Viele Frauen heute handeln aufgrund der feministischen Hirnwäsche gegen ihre Natur und werden immer unglücklicher. Ihr Frauen, für die das gilt: Hört auf damit.”

    Und mit dieser Zusammenfassung des Textes bestätigst Du genau meinen Vorwurf, Herr Pütz würde Frauen ein bestimmtes Modell als alleinseligmachend verkaufen. Das eine ist “gut (ist natürlich und macht zufrieden), das andere schlecht (ist angeblich wieder die Natur und macht angeblich unglücklich). Besten Dank!

    Das “Ihr Frauen, für die das gilt” schreibt er dagegen nie auch nur im Ansatz. Sein Brief richtet sich vielmehr jovial an “die Frauen”.

    Zum Rest hab ich bei Maren schon alles geschrieben

    • Entgegen meiner Vermutung, dass wir nicht die gleiche Sprache sprechen, du also auch diesmal keinen Ehrgeiz haben wirst, die Bedeutung meiner Worte zu verstehen, ein paar Antworten.

      “Das ist nicht richtig, ich habe es bei Maren sogar mehrfach angemerkt.”
      Prima. Ich habe erst gestern in irgendeinem Kommentar gelesen, dass du außer bei Christian auch bei Maren über das Thema geschrieben hast. Insofern bezieht sich mein Text hier nur auf deinen Text bei AE.
      Aber fein, wenn wir in diesem Punkt übereinstimmen.

      “Warum genau sind sie dann angeblich “am zufriedensten” mit dem traditionellen Modell? Sie müssten dann folglich höchst unzufrieden damit sein.”
      Ein Mann hat, im Gegenteil zu einer Frau, keine Möglichkeit, im Alleingang Kinder zu haben. Kinder zu haben, hat für den Mann einen Preis. Viele finden den Preis OK und ziehen ihn der Alternative, keine Kinder zu haben, vor.

      “Wahr ist, dass es in einer Ehegemeinschaft, in der einer zuhause arbeitet, nicht mehr “sein” Vermögen ist, sondern das gemeinsame Vermögen, das sie durch ihre unentgeltliche Arbeit zuhause und bei den Kindern mit erwirtschaftet.”
      Wahr ist, dass Männer auch bereit sind, das Eigentum, das sie vor der Beziehung angesammelt haben, mit der Frau zu teilen. Die Zahlungsmoral von Männern nach der Beziehung ist um Längen besser als die der Frauen in vergleichbarer Situation. Was Geld angeht, sind Männer im Schnitt deutlich mehr bereit, von “unser” zu reden als Frauen.

      “Es gibt für dich nur Teilzeit als “beide arbeiten 50%”?…”
      Nein. Das bezieht sich darauf, dass die Löhne genau seitdem in den Keller gegangen sind, seit sich die Arbeitnehmerzahl durch all die Frauen veranderthalbfacht hat.
      Damit sorgt der Feminismus indirekt dafür, dass Frauen keine Wahl mehr haben als zu arbeiten.
      Das bedauert er, weil er beobachtet, dass viele Frauen eigentlich nicht scharf drauf sind, einer Arbeit nachgehen zu müssen.

      “Beide zusammen wäre ja nun auch eine denkbare Alternative. Gibt es für dich nur entweder oder?”
      Für mich gibt es sehr wohl entweder-oder. Für 93% der Frauen aber nicht. Die wollen einen Mann, der mehr verdient.

      “Er lässt (nur) Frauen lediglich die “Wahl” zwischen Beruf / Karriere…”
      Äh, was? Was Männer wollen, ist in dem Text doch nur ganz am Rand ein Thema (nämlich: viele – nicht alle – wollen eine Familie und sind bereit, dafür einen Preis zu zahlen.)

      “…(die er von vornherein negaativ besetzt und entsprechend attribuiert)…”
      Im Sinne von: “Ich sehe, dass viele – nicht alle – Frauen das eigentlich nicht wollen”. Da ist kein Anspruch von Absolutheit.

      “… Zwischentöne gibt es nicht.”
      Das ist keine wissenschaftliche Abhandlung, die alle Aspekte möglicher Gesellschaftsformen aufdröselt. Das ist ein emotionales Plädoyer an die Art von Frauen, denen Familie wichtiger ist als Karriere, ihr Leben nicht infolge feministischen Zeitgeistes in den Sand zu setzen.
      Also diese Sorte: http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1383689/With-unsparing-honesty-woman-lays-bare-regret-having-children.html

      Alle anderen, das sagt er explizit, sollen – was ihn angeht – gerne Karriere machen.

      “Das eigentlich Bigotte daran ist nur, dass er a) selbst nicht das Familienmodell lebt, das er Frauen so warm ans Herz legt ”
      Raaaah… Nach dieser Argumentation wäre ein Karriereberater, der einem Klienten zu einen anderen Job als Karriereberater rät, auch bigott.
      Du kannst das “die das eigentlich wollen” in dem Satz “Frauen, die das eigentlich wollen, sollten wirklich den Mut haben, Familienmutter zu sein, Feminismus hin oder her.” nicht einfach weglassen.

      Es ist ein Riesenunterschied, ob du sagst “Hunde, die beißen, machen mir Angst” oder “Hunde machen mir Angst”. Das kannst du nicht einfach gleich setzen.

      “dass es eben nicht das Hauptziel von Frauen ist, einen statushohen Mann zu heiraten und sich dann versorgen zu lassen (sondern sie auch Affären und ONS eingehen, anscheinend ohne Hintergedanken).”
      Erstens ist das überhaupt kein Widerspruch. Es gibt genug Frauen, die mit einem reichen Mann verheiratet sind und mit einem sexy Mann eine Affäre haben.
      Zweitens stimmt es, dass er sich ins eigene Bein schießt, wenn viele Frauen seinem Aufruf folgen würden und beidseitig auf festen statt losen Beziehungen bestehen würden. Aber wieso ist es bigott, gegen die eigenen Interessen zu handeln?

      “Und mit dieser Zusammenfassung des Textes bestätigst Du genau meinen Vorwurf, Herr Pütz würde Frauen ein bestimmtes Modell als alleinseligmachend verkaufen.”
      Ich fasse es nicht. Wie kannst du allen Ernstes keinen Unterschied sehen zwischen “Es gibt viele Frauen, deren Veranlagung das Familienmutterdasein entspricht” und “Alle Frauen sollen Familienmutter sein.”
      Wie geht das?
      Machst du aus “Zahnarzt stellt fest, dass viele Kinder gern Süßigkeiten essen.” auch “Zahnarzt fordert, alle Kinder sollen Süßigkeiten essen”?

      Du machst nichts Technisches als Beruf, oder?

      “Das “Ihr Frauen, für die das gilt” schreibt er dagegen nie auch nur im Ansatz”
      Das macht er ganz am Anfang deutlich, dass er mit “ihr Frauen” nicht alle meint. Zum Beispiel mit:
      “Manches, was ich dann schreibe, kommt vielleicht bei euch an, als würde ich gegen Frauen arbeiten – dem ist aber nicht so. Wenn mir das nachgesagt werden kann, dann schreibe ich höchstens gegen einen bestimmten Frauentyp. Ich liebe und verehre euch und das Weibliche in höchsten Maße”
      Ich finde offensichtlich, dass er mit “ihr Frauen” in seinem Artikel zumindest nicht diesen Frauentyp meint. Also schon mal nicht “alle”.

      Ansonsten hast du insofern zum Teil recht, dass er es nie explizit schreibt. Aber du hast insofern unrecht, dass nicht die Rede davon sein kann, dass er es “nicht im Ansatz” schreibt.
      Anderes Beispiel: Er schreibt “Und es macht euch, wenn ihr ehrlich seid, schon jetzt nicht glücklich. Seit den 70er Jahren , auch dazu gibt es mehrere Studien, geben Frauen an, immer unglücklicher zu werden.”
      Es ist grotesk, ihm zu unterstellen, er würde hier behaupten, dass es keine glücklichen Frauen mehr gibt.
      Was ist stattdessen wahr?
      Dass immer mehr Frauen in immer höherem Maße unglüclich sind. Er redet mit genau den Frauen in genau dem Maße, wie sie weniger glücklich sind, als sie es in den 60ern gewesen wären.

      Was denn sonst?

      Naja. Du wirst wieder irgendwelche Nebensätze finden, die dich doch darin bestätigen, dass nur du Recht hast und alle anderen mysteriös doof sind und alle anderen Punkte, wie schon in der ersten Antwort, geflissentlich ignorieren.

      Ist mir, ehrlich gesagt, auch egal.

      • “Ein Mann hat, im Gegenteil zu einer Frau, keine Möglichkeit, im Alleingang Kinder zu haben. Kinder zu haben, hat für den Mann einen Preis. Viele finden den Preis OK und ziehen ihn der Alternative, keine Kinder zu haben, vor.”

        Wenn diese, deine Argumentation richtig wäre, müsste er GERADE einem “nicht-traditionellen” Familienbild das Wort reden, denn dies würde Vätern ja die Möglichkeit eröffenen, ihre Kinder häufiger zu sehen. Er bezeichnet aber ganz explizit das Modell “Hausfrau – Ernährer” als dasjenige, das beide “zufrieden” machen würde, also auch den Mann.

        “Wahr ist, dass Männer auch bereit sind, das Eigentum, das sie vor der Beziehung angesammelt haben, mit der Frau zu teilen. Die Zahlungsmoral von Männern nach der Beziehung ist um Längen besser als die der Frauen in vergleichbarer Situation. Was Geld angeht, sind Männer im Schnitt deutlich mehr bereit, von “unser” zu reden als Frauen.”

        Das stimmt doch gar nicht. Auch Frauen bringen ihr vorher angesammeltes Vermögen (die meisten arbeiten vor einer Ehe ja durchaus Vollzeit) in die Ehe ein und stecken es ganz genauso z. B. in eine gemeinsame Immobilie.

        “Nein. Das bezieht sich darauf, dass die Löhne genau seitdem in den Keller gegangen sind, seit sich die Arbeitnehmerzahl durch all die Frauen veranderthalbfacht hat.
        Damit sorgt der Feminismus indirekt dafür, dass Frauen keine Wahl mehr haben als zu arbeiten.”

        Das ist deine Interpretation (Du meinst also, Frauen nehmen Männern die Arbeitsplätze weg? Wie “die Ausländer” “den Deutschen”?). So schreibt er es aber gar nicht. Ihm geht es mehr darum darzulegen, dass mächtige Wirtschaftsbosse (Rockefeller) den Feminismus “erfunden” hätten, um mehr kaufkräftige Konsumenten und arbeitsweillige Sklaven zu schaffen.

        “Für mich gibt es sehr wohl entweder-oder. Für 93% der Frauen aber nicht. Die wollen einen Mann, der mehr verdient.”

        Meinst du diese Studie? http://www.presseportal.de/pm/55165/2041411/studie-frauen-wollen-partner-der-mehr-verdient Erstens wären das nicht 96 % sondern nur 54 % und zweitens gibt es da einen kleinen aber feinen Unterschied “sie wollen keinen Mann, der wesentlich weniger verdient”. Heißt nicht “mehr”, kann auch “circa gleichviel” bedeuten. Die Überschrift ist lediglich falsch gewählt.

        “Äh, was? Was Männer wollen, ist in dem Text doch nur ganz am Rand ein Thema (nämlich: viele – nicht alle – wollen eine Familie und sind bereit, dafür einen Preis zu zahlen.)”

        Er sagt aber nichts darüber, dass Karrieremänner ebenfalls auf Familie verzichten müssten. Wäre auch dumm, wenn man das “traditionelle” Modell favorisiert. Ergo: Frauen müssen sich zwischen Familie und Karriere entscheiden, Männer anscheinend nicht.

        “Da ist kein Anspruch von Absolutheit.”

        Nicht? Warum spricht er dann die “lieben Frauen” als Gesamtheit an?

        Wo differenziert er denn? Er schreibt “Ich finde es großartig, dass es heutzutage für Frauen auch die Möglichkeit gibt, diesem Modell nicht zu folgen oder ein Leben lang Single zu bleiben und kinderlos zu bleiben. Jede Frau sollte das Recht haben, Karriere zu machen und mit den Männern, die 14-Stunden-Tage haben, zu konkurrieren, wenn sie es will. Aber bitte seid dann konsequent und macht Karriere und zeugt keine Kinder, für die ihr eh keine Zeit habt oder haben wollt. Die Vereinbarung von Kind und Karriere ist und bleibt ein Mythos und geht immer zu Lasten derjenigen, die am wenigsten für unsere Hybris können. Unsere Kinder.”

        Das heißt im Klartext: Ich finde es großartig, wenn ihr die Möglichkeit habt, diesem Modell nicht zu folgen. Und gleich im nächsten Satz: Aber eigentlich ist das doch alles furchtbar. zeugt wenigstens keine Kinder. Entweder / Oder. Etwas anderes giibt es nicht. Und das Oder wird auch noch madig gemacht, denn es ist eigentlich “Sklavenarbeit” (nur Väter macht es “zufrieden”).

        “Das ist ein emotionales Plädoyer an die Art von Frauen, denen Familie wichtiger ist als Karriere, ihr Leben nicht infolge feministischen Zeitgeistes in den Sand zu setzen.”

        Nein, das ist ein emotionales Plädoyer an “die Frauen”. Was ist an “Liebe Frauen” an “wir” und “ihr” und an “die meisten von euch (!)” missverständlich?

        “Alle anderen, das sagt er explizit, sollen – was ihn angeht – gerne Karriere machen.”

        Ja. Den Sklavenjob. 14-Stunden Arbeit. Und bitte keine Kinder. Er findet das natürlich völlig gleichwertig und in Ordnung.

        “Raaaah… Nach dieser Argumentation wäre ein Karriereberater, der einem Klienten zu einen anderen Job als Karriereberater rät, auch bigott.
        Du kannst das “die das eigentlich wollen” in dem Satz “Frauen, die das eigentlich wollen, sollten wirklich den Mut haben, Familienmutter zu sein, Feminismus hin oder her.” nicht einfach weglassen.”

        Den Satz finde ich im Text nicht. Wo genau steht der?

        Stattdessen massenweise Sätze wie dieser, in der er “alle Frauen” anspricht “”Und nun sollt ihr (sic!) den gleichen destruktiven Weg gehen wie wir und ihr merkt auch langsam, dass der Feminismus euch nicht das Paradies geöffnet hat, sondern zu den gleichen Sklaven erziehen will, die wir schon lange sind. Und es macht euch, wenn ihr ehrlich seid, schon jetzt nicht glücklich.”

        Ein Karriereberater, der sagt “Die Menschen sollten wirklich Sozialarbeiter werden, ich finde es unerhört, dass heutzutage alle so karrieregeil sind und nicht mehr Sozialarbeiter werden und die Armen im Stch lassen. Karriereberater ist ein total mieser Beruf. Aber er macht mich richtig zufrieden.” IST bigott. Und widersprüchlich.

        “Zweitens stimmt es, dass er sich ins eigene Bein schießt, wenn viele Frauen seinem Aufruf folgen würden und beidseitig auf festen statt losen Beziehungen bestehen würden. Aber wieso ist es bigott, gegen die eigenen Interessen zu handeln?”

        Es ist bigott, das eine zu tun und das andere zu fordern. V. a. auch noch von anderen: “Liebe Kinder, esst doch mehr Brot, Kuchen ist furchtbar ungesund”, mit beiden Backen voll Kuchen wirkt ziemlich unglaubwürdig.

        “Ich fasse es nicht. Wie kannst du allen Ernstes keinen Unterschied sehen zwischen “Es gibt viele Frauen, deren Veranlagung das Familienmutterdasein entspricht” und “Alle Frauen sollen Familienmutter sein.”
        Wie geht das?
        Machst du aus “Zahnarzt stellt fest, dass viele Kinder gern Süßigkeiten essen.” auch “Zahnarzt fordert, alle Kinder sollen Süßigkeiten essen”?”

        Nein. Aber ich mache aus “Liebe Kinder, es ist furchtbar gesund für euch, Süßigkeiten zu essen, das macht zufrieden. Kinder haben seit Jahrhunderten Süßigkeiten gegessen und es hat ihnen sehr gutgetan. Es ist erwiesen, dass Kinder, die keine Süßigkeiten essen unglücklich sind” ein “Kinder, ich lege es euch sehr nahe, Süßigkeiten zu essen”. Weil das nämlich tatsächlich die Quintessenz ist.

        “Du machst nichts Technisches als Beruf, oder?”

        Du anscheinend. Textverständnis ist nicht so deins, oder?

        “Ich finde offensichtlich, dass er mit “ihr Frauen” in seinem Artikel zumindest nicht diesen Frauentyp meint. Also schon mal nicht “alle”

        Neeeee. “Liebe Frauen” und ” was nicht heißt, dass ihr mir weniger am Herzen liegt” und “bei euch” ist natürlich alles nur an bestimmte Frauen gerichtet. Eindeutig.

        “Und es macht euch, wenn ihr ehrlich seid, schon jetzt nicht glücklich. Seit den 70er Jahren , auch dazu gibt es mehrere Studien, geben Frauen an, immer unglücklicher zu werden.”
        Es ist grotesk, ihm zu unterstellen, er würde hier behaupten, dass es keine glücklichen Frauen mehr gibt.”

        Das tue ich auch nicht. Aber er schreibt, dass “Frauen” (!) immer unglücklicher würden. Oder dies zumindest angeben. Nicht “bestimmte Frauen”, Sondern Frauen als Gruppe. Das ist doch wirklich eindeutig.

        “Ist mir, ehrlich gesagt, auch egal.”

        Dann ist es ja fein.

      • “Wenn diese, deine Argumentation richtig wäre, müsste er GERADE einem “nicht-traditionellen” Familienbild das Wort reden,”
        Wenn es möglich ist, eine Frau zu finden, die damit auf Dauer glücklich ist, dann ist das bestimmt ein Weg. Da glaubt er wohl nicht dran.

        “Das stimmt doch gar nicht. Auch Frauen bringen ihr vorher angesammeltes Vermögen”
        Das Vermögen, das man halt als Soziologin oder Literaturstudentin so ansammelt.
        :-p

        “Du meinst also, Frauen nehmen Männern die Arbeitsplätze weg? Wie “die Ausländer” “den Deutschen”?”
        Du meinst im Gegenzug, man kann die Anzahl der Arbeitnehmer verdoppeln, ohne dass das Auswirkungen auf den Lohn hätte? Ich lass mich nicht von dir in die Nazi-Ecke stellen. Pass auf, dass du dich im Gegenzug nicht in die Dumm-Ecke stellst.

        “Meinst du diese Studie?”
        Nein, ich meine Pütz, der als Quelle den Focus angibt. Ich schreibe hier im Wesentlichen, um nachzuweisen, dass du, vermutlich willentlich, Pütz missverstehst, um ihn als Hornochsen darstellen zu können.
        Inhaltlich: Die von dir zitierte Studie ist eine Befragung! Eine Befragung zu dem Thema stellt fest, was Frauen für politisch korrekt halten, nicht wie sie handeln. Geh mir weg mit Befragungen.
        Lustig auch, dass du den Satz mit dem “wesentlich weniger” zitierst, wenn es zwei Absätze später heißt: “Für nur ein Drittel der Frauen dieser Altersgruppe käme ein Mann als Partner in Frage, der weniger verdient als sie selbst”. Keine Rede mehr von “wesentlich”.
        Aber egal. Natürlich leugnest du Hypergamie. Ich habe nicht die Mittel, dich vom Gegenteil zu überzeugen.

        “Er sagt aber nichts darüber, dass Karrieremänner ebenfalls auf Familie verzichten müssten. ”
        Das habe ich nun schon drei Mal geschrieben: Familie und Karriere kann man verbinden, wenn einer der Partner zu Hause bleibt. Pütz zieht die Möglichkeit, dass der Mann zu Hause bleibt, nicht in Betracht.
        Ich schon.
        Ob ich glaube, dass das ein Modell für die Massen ist, dass sich also viele Frauen finden lassen, die die alleinige finanzielle Verantwortung übernehmen und dafür das wohlige Gefühl haben, dass ihr Mann die Kinder groß zieht, steht auf einem anderen Blatt.
        Aber möglich ist es.

        “Ergo: Frauen müssen sich zwischen Familie und Karriere entscheiden, Männer anscheinend nicht.”
        Noch mal: Nein, Frauen müssen sich nicht entscheiden. Frauen haben genau so wie Männer die Möglichkeit, beides zu verbinden, wenn sie dazu bereit sind, für andere Menschen für den Rest ihres Lebens finanziell voll verantwortlich zu sein. Und wenn sie einen Mann sexy finden, der nichts macht, außer den Haushalt.

        Pütz geht offensichtlich davon aus, dass solche Frauen so rar sind, dass er sie nicht diskutieren muss.

        “Aber eigentlich ist das doch alles furchtbar. zeugt wenigstens keine Kinder. Entweder / Oder. Etwas anderes giibt es nicht.”
        Du machst mich neugierig. Wie würdest du denn einen 14 Stunden Tag und Kinderpflege vereinbaren? Ich hötte in der Tat gedacht, das ginge nicht, aber du kennst einen Weg?

        “Den Satz finde ich im Text nicht. Wo genau steht der?”
        Das ist mir zu blöd. Wenn du fest entschlossen bist, einen Text scheiße zu finden, dann wirst du es auch schaffen. Das sagt dann aber mehr über dich als über den Text.

        “Sätze wie dieser, in der er “alle Frauen” anspricht”
        Das finde ich im Text nicht. Wo spricht er von “alle”?
        Siehst du, wie bescheuert das ist?

        ““Die Menschen sollten wirklich Sozialarbeiter werden, ich finde es unerhört, dass heutzutage alle so karrieregeil sind und nicht mehr Sozialarbeiter werden und die Armen im Stch lassen. Karriereberater ist ein total mieser Beruf. Aber er macht mich richtig zufrieden.””
        Der hinkt mir zu stark.

        “Textverständnis ist nicht so deins, oder?”
        Witzig! Von einer Frau, der die Bedeutung von Wörtern nicht so wichtig ist. Ich fühl mich geschmeichelt.

        ” Aber er schreibt, dass “Frauen” (!) immer unglücklicher würden. Oder dies zumindest angeben. Nicht “bestimmte Frauen”, Sondern Frauen als Gruppe. Das ist doch wirklich eindeutig.”

        https://www.google.de/search?q=menschen+werden+immer+gr%C3%B6%C3%9Fer
        Damit hast du deinen Beitrag endgültig ins vollends Lustige gewendet.
        Margret glaubt, dass alle Menschen heute größer sind als alle Menschen früher.

        Du solltest Stolz auf deine Fähigkeit sein, Texte zu verstehen. Die ist wirklich einmalig :)))

  8. “Wenn es möglich ist, eine Frau zu finden, die damit auf Dauer glücklich ist, dann ist das bestimmt ein Weg. Da glaubt er wohl nicht dran.”

    Er glaubt ganz schlicht dran, dass das Modell “Frau / Haus und Kinder, Mann / Erwerbsarbeit” das ideale ist. Und das sagt er ganz deutlich.
    “Ich bin fest davon überzeugt ,dass das klassische Familienmodell für beide Geschlechter am besten funktioniert und beide am zufriedensten macht. Deswegen hat es meiner Meinung nach auch über Jahrhunderte funktioniert und tut es in den meisten Plätzen dieser Erde immer noch.”
    Da gibt es nichts zu deuteln.

    “Das Vermögen, das man halt als Soziologin oder Literaturstudentin so ansammelt.”

    Und diese Polemik nennst Du dann “Argument”?

    “Du meinst im Gegenzug, man kann die Anzahl der Arbeitnehmer verdoppeln, ohne dass das Auswirkungen auf den Lohn hätte? Ich lass mich nicht von dir in die Nazi-Ecke stellen. Pass auf, dass du dich im Gegenzug nicht in die Dumm-Ecke stellst.”

    Weißt Du, ich kann nichts dafür, wenn Du selbst das ausgelutschte Klischee bedienst, eine Gruppe würde der anderen die Arbeit wegnehmen. Das hat wenig mit Naziecke zu tun, mehr mit unbedachten Äußerungen. Wenn Frauen, siehe oben, so und so in ihrer Mehrzahl Soziologie und Literatur studieren, ist das Ganze doch weiter kein Problem …

    “Das habe ich nun schon drei Mal geschrieben: Familie und Karriere kann man verbinden, wenn einer der Partner zu Hause bleibt.”

    So? Bei dem unten zitierten 14-Stundenjob wäre das dann wohl eher das Modell “Alleinerziehende(r) mit Mann / Frau” und weniger eine “Verbindung”.

    “Pütz geht offensichtlich davon aus, dass solche Frauen so rar sind, dass er sie nicht diskutieren muss.”

    Bei Pütz kommen andere Modelle schlicht nicht vor.

    “Du machst mich neugierig. Wie würdest du denn einen 14 Stunden Tag und Kinderpflege vereinbaren? Ich hötte in der Tat gedacht, das ginge nicht, aber du kennst einen Weg?”

    Den gibt es nicht. 14 Stunden Arbeit und engagierte Elternschaft geht für beide Elternteile nicht (siehe oben). Es ist dann höchstens eine “verheiratete Alleinerziehende” möglich. Nur, wer sagt denn, dass eine Führungsposition zwingend mit 14 Stunden Arbeit täglich verbunden sein muss? 9 Stunden gehen schon eher (v. a. mit Betriebskita), und z. B. in den Niederlanden arbeiten tatsächlich 12% der Führungskräfte in Teilzeit. Hierzulande sind es nicht mal 3 %.
    Man kann sich für familienfreundlichere Arbeitszeiten auch für Führungskräfte einsetzen, Eltern oder Elternteile für verzichtbar halten oder beiden, Karrieremann und Karrierefrau, empfehlen, keine Kinder zu bekommen. Nichts davon tut Herr Pütz (denn die “vaterlose” Gesellschaft findet er ja auch nicht gut).

    “Sätze wie dieser, in der er “alle Frauen” anspricht”
    Das finde ich im Text nicht. Wo spricht er von “alle”?
    Siehst du, wie bescheuert das ist?”

    “Liebe Frauen” ist eindeutig – s. u.

    “Der hinkt mir zu stark.”

    Alles klar. Du bemühst den Vergleich Karriereberater und wenn ich darauf eingehe, “hinkt er” plötzlich.

    “Ich fühl mich geschmeichelt.”

    Das steht dir natürlich frei.

    “Margret glaubt, dass alle Menschen heute größer sind als alle Menschen früher.”

    Sicher. Nein, im Ernst, nochmal ganz langsam zum Mitschreiben.

    M. Pütz schreibt “Und es macht euch, wenn ihr ehrlich seid, schon jetzt nicht glücklich. Seit den 70er Jahren , auch dazu gibt es mehrere Studien, geben Frauen an, immer unglücklicher zu werden.”

    Nicht “viele von euch”, nicht “einige von euch”, einfach “euch”. Und natürlich ist auch ein Satz wie “Die Deutschen werden immer größer” strenggenommen Nonsens, weil er verallgemeinert. Weshalb seriöse Medien auch meist das Wörtchen “im Durchschnitt” hinzufügen. Das ist aber hier nur nebensächlich. Herr Pütz beginnt seinen Brief mit “Liebe Frauen” und schreibt den ganzen weiteren Text von “ihr”, “euch” und im Gegensatz dazu von “wir” (“den” Männern”).

    Praxistest:

    “Liebe Niederländer,

    ein ehrliches Wort: Ihr stinkt nach Käse und euer Land ist viel zu flach. Wer will da schon wohnen. Außer euch natürlich. Studien zeigen aber, dass sogar ihr dort unglücklich seid.”

    Richtet sich dieser freundliche Brief an “eine bestimmte Gruppe” unter den Niederländern? Eher weniger. Es ist eine klassische Verallgemeinerung. Und würde auch so aufgefasst. Wie übrigens auch mein tatsächlicher Praxistest so aufgefasst wurde.

    “Du solltest Stolz auf deine Fähigkeit sein, Texte zu verstehen. Die ist wirklich einmalig :)))”

    Offenbar.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s