Worum geht es Feministen eigentlich? Beispiel Prostitution.

Wer den Link woanders übersehen hat, Don Alphonso überlässt einer pointiert formulierenden Prostituierten die Bühne.

Akademisch gebildete, postmenopausale Frauen aus gutem Haus verfassen dann in der felsenfesten Überzeugung, das einzig Richtige zu tun, auf ihren unter ethischen Gesichtspunkten in durchaus fragwürdigen Verhältnissen gefertigten Klapprechnern in gebürstetem Aluminium Appelle gegen Prostitution, und meinen eigentlich Menschenhandel und Ausbeutung. Dabei verstehen sie nicht, wie ermächtigend und befreiend es sein kann, die Stromnachzahlung oder die Klassenfahrt für die lieben Kleinen zusammengevögelt, und sogar noch ein paar Euro für einen Kinobesuch übrig zu haben

Ich kenne immer noch kein Gegenargument gegen die These, dass das feministische Weltbild fast vollständig aus Projektion entspringt.
Sie behaupten, Männern ginge es beim Sex nur um Macht.
Kein Mann kann das nachvollziehen: Es geht um Lust, um Trieb, nur in Ausnahmefällen leben sich die beiden über Machtaspekte aus.
Aber: Es geht dem Feminismus um Macht. Und wie könnte man besser Macht über Männer bekommen, als wenn man einen ihrer dringendsten Triebe kontrolliert? Männer mit blauen Eiern sind ja so gehorsam.
Nicht auszudenken, was Mann von Frau erwarten würde, wenn Sex im Deal keine Rolle spielte…

Nachtrag: Den Link oben habe ich auf der Seite des nachdenklichen Mannes gesehen, der sehr schön die Wenns und Abers der Prostitutionsdebatte eben nicht auf den Punkt, sondern über den ganzen Graubereich bringt, so dass ich mir den Teil hier sparen kann.

Advertisements

One thought on “Worum geht es Feministen eigentlich? Beispiel Prostitution.

  1. Irgendwo gab es letztens ein Bild eines Twitteranden. Gezeigt wurden dort mehrere Grand Ladies des Feminismus mit einem knackigen Zitat jeweils. Ein Zitat lautete sinngemäß: In dem Moment, wo eine Frau beim Heten-Sex einen Orgasmus erreicht, macht sie sich mit ihrem Unterdrücker gemein. Oder so in etwa.

    Vielleicht ist meine Sicht naiv. Aber mein Eindruck ist Deinem ähnlich: Männer lassen sich über Sex gut kontrollieren. Frauen wissen das sehr wohl zu nutzen. Definitiv können sie Sex als Machtmittel auch sehr viel besser als Männer einsetzen. Stimmt mein Eindruck, wäre es als ganz gegenteilig: Sex ist eher die Fußfessel denn Machtinstrument des Mannes.

    Die Sexfeindlichkeit des Feminismus ist schon irgendwie etwas pathologisch.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s