Die Männerversteher der Zeit

Der Stadtmensch amüsiert sich über eine Art Artikelsimulation inder Zeit

Darin gibt es diesen Absatz, der eigentlich schon vollständig die Einstellung der Zeit zu Dem Mann auf den Punkt bringt.

Während der alleinstehende junge Mann weitestgehend in Ruhe gelassen ignoriert wird – vielleicht ist er einfach noch nicht so weit, vermutlich sucht er erst mal einen festen Job oder sich selbst, wartet darauf, gefunden zu werden, oder muss sich, umgekehrt, noch eine Weile austoben Wen interessiert schon, wie es einem Mann geht und warum? –, bleibt der Blick der Gemeinschaft an der Singlefrau hängen.

Ich hab das Zitat leicht redigiert, in der Kürze liegt schließlich die Würze.

Edit: Der Zeitartikel ist von Nina Pauer.
Oh, bitte, bitte lass das ein Nom de Plume sein |-D

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5 thoughts on “Die Männerversteher der Zeit

  1. Nur zur Erinnerung: Nina Pauer, das war die Frau, die im Januar 2012 noch über die Schmerzensmänner. Die modernen Männer, die sich auch mit sich selbst und ihren Gefühlen beschäftigen, dabei aber sooo unattraktiv sind, weil sie nicht aus den Puschen kommen beim Flirten. (Heute würde ich sagen: Wieso, eine Frau auf der Straße anzusprechen ist doch sexuelle Belästigung, was damit geahndet werden sollte, dass man den Täter im Internet an den Pranger stellt? Siehe Standpunkt von Hollaback.)

  2. Noch eine Idee für 2015: Wollen wie ein Artikel-Bullshit-Bingo erstellen? Mit Feldern wie:
    – Männer kommen mit starken Frauen nicht zurecht
    – Männer haben sich nicht weiterentwickelt
    – Die armen, einsamen Frauen, die doch so einen Mann verdient hätten!
    usw.

  3. Immer wenn man denkt, es geht nicht noch schlimmer, widerlegt einen die Zeit mit einem männlichen Männerversteher:
    Lars Weisbrod: Wer hat Angst vor Junggesellen?
    http://www.zeit.de/2014/52/singles-maenner-junggesellen-einsamkeit-weihnachtszeit/komplettansicht

    Schmerzensmann live.
    Natürlich nicht ohne Demutsgesten an den Feminismus: “Man muss dem Mann wohl wie einem Idioten erklären, wie das geht mit den sozialen Bindungen … Das ist jetzt nicht im Sinne von obskuren Männerrechtlern gemeint, die ihre Probleme gegen den Feminismus ausspielen wollen, ….”

    Lars Weisbrod (* 1985 in Bremen) … “schreibt für Die Zeit, Intro, das Weblog Riesenmaschine und die Süddeutsche Zeitung Kolumnen und Reportagen,…” und ist so berühmt, daß er schon im zarten Alter von 24 Jahren (in 2009) einen Wikipedia-Eintrag hatte: http://de.wikipedia.org/wiki/Lars_Weisbrod

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