Männer sind wie iPads…

…und Frauen sind wie Unix-Rechner.

Es gibt so Bemerkungen von Freunden, die einen noch Monate später beschäftigen. Wie zum Beispiel, als eine eigentlich freundliche, intelligente, empathische Freundin vor vielen Wochen sagte: “Ich glaub schon, dass Männer leichter zu verstehen sind als Frauen”, und ich nur in schallendes Gelächter ausbrechen konnte.

Meine tägliche Erfahrung ist, dass keine Frau in meiner Umgebung auch nur im Ansatz eine Vorstellung davon hat, was mich als Mann umtreibt. Die Verpflichtung zu funktionieren, die Probleme, die daraus erwachsen, als Verfügungsmasse (expendable) zu gelten. Keine Frau musste sich z.B. je damit auseinandersetzen, ob sie in der Armee dienen will und wenn nicht, warum nicht. Mich hat das zweieinhalb Jahre meines Lebens gekostet.

Für eine Frau ist physische Gewalt etwas, was sie einfach ablehnen kann. Das kommt in ihrem Leben voraussichtlich nicht vor, sie wird aller Wahrscheinlichkeit nie in eine Situation kommen, in der sie entscheiden muss, ob sie selbst gewalttätig wird oder nicht.
Ein Mann muss eine bewusste Einstellung zum Thema Gewalt entwickeln, weil er sich wahrscheinlich nicht aussuchen kann, ob er in seinem Leben in gewalttätige Situationen gerät oder nicht. Spätestens die Einberufung macht das unübersehbar.
Wenn Tucholsky sagt, alle Soldaten seien Mörder, kann man darüber diskutieren. Wenn eine Frau das sagt, ist das blanker Hohn.

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